> >Naked Scientology - William Burroughs [Plaintext version 1.0, August 18, 1998] Willian S. Burroughs Ali's Smile Naked Scientology Expanded Media Editions [Photo of Burroughs using an E-Meter] Copyright 1972, 1973 und 1978 by William S. Burroughs Translation and edition: Carl Weissner Coverdesign: Walter Hartmann Printed by MaroCruck, Augsburg 2. Auflage 1985 Expanded Media Editions Postfach 190 136 5300 Bonn 1 ISBN 3-88030-011-9 INHALT William Burroughs: Die Scientology-Kontroverse (L.A. FREE PRESS, 6.3.1970)................................7 William Burroughs: Offener Brief an Mr. Gorden Mustain (EAST VILLAGE OTHER, 7.7.1970)............................24 William Burroughs: Anmerkungen zu ,,Inside Scientology" von Robert Kaufman (ROLLING STONE, 9.11.1972).............31 R. Sorrell (Church of Scientology): Brief an ROLLING STONE, 5.12.1972.........................42 William Burroughs: Zu R. Sorrells Brief an ROLLING STONE.....................43 William Burroughs: Ali's Smile...............................................53 CONTENTS Burroughs on Scientology (L.A. FREE PRESS, 6.3.1970)...............................63 William Burroughs: Open Letter to Mr. Garden Mustain (EAST VILLAGE OTHER, 7.7.1970)............................78 William Burroughs on "Inside Scientology" by Robert Kaufman (ROLLING STONE, 9.11.1972.................................83 R. Sorrell (Church of Scientology): Letter to ROLLING STONE, 5.12.1972........................90 William Burroughs: Answer to R. Sorrell's Letter.............................91 William Burroughs: Ali's Smile...............................................99 Naked Scientology William Burroughs: Die Scientology-Kontroverse (LOS ANGELES FREE PRESS, 6. M„rz 1970) Angesichts der Tatsache, daá meine Artikel und Statements zum Thema Scientology m”glicherweise junge Leute dazu bewogen haben, sich der sogenannten Scientology-Kirche anzuschlieáen, fhle ich mich verpflichtet, meinen gegenw„rtigen Standpunkt in dieser Angelegenheit eindeutig klarzumachen. ,,Einige der (von Scientology entwickelten) Techniken sind von groáem Wert und sollten Aniaá zu weiteren Experimenten sein. Der E-Meter ist ein ntzliches Ger„t (-zahlreiche Variationen dieses Instruments sind denkbar). Die Praktiken und die politischen Ziele der Scientology- ORGANISATION lehne ich dagegen stikt ab. Keine Vereinigung, der es um die Verbreitung von Wissen geht, hat es n”tig, sich organisatorisch zu verfestigen. Ein organisatorischer Rahmen kann der Verbreitung von Wissen nur hinderlich sein. Gedankenfreiheit innerhalb einer Organisation ist ein Widerspruch in sich. Angenommen, Newton h„tte eine Kirche der Newtonschen Physik gegrndet und sich geweigert, seinen Kritikern Einsicht zu gew„hren in die Formeln, auf die sich die Newtonsche Physik grndet? Alle Organisationen schaffen organisatorische Zw„nge. Genau solche selbstgeschaffenen organisatorischen Zw„nge haben es verhindert, daá Scientology die ernsthafte Beachtung findet, die sie aufgrund der Bedeutung von Mr. Hubbards Entdeckungen verdient. Die Scientologen sind nicht bereit, sich von kompetenten und kritischen Leuten auf die Finger sehen zu lassen. Sie verlangen, daá man ihnen bedingungslos folgt. 7 Mr. Hubbards unverhllt faschistische Žuáerungen sind zudem kaum geeignet, ihn etwa den militanten Studenten zu empfehlen: China ist die eigentliche Gefahr fr den Weltfrieden, Scientology ist der Bewahrer von Heim und Herd, Kirche, Familie, Sitte und Moral--- Partnertausch ist ein schmutziger kommunistischer Trick und daher absolut verwerflich---Scientology ist fr nationale Grenzen und verteidigt das Prinzip von RECHT und UNRECHT gegen den b”sen freidenkerischen Psychiater... Fr die Scientologen ist es also an der Zeit, sich klipp und klar fr die eine oder die andere Seite zu entscheiden, wenn sie sich von jungen Leuten Vertrauen und Untersttzung erwarten. Auf welcher Seite stehen Sie, Hubbard, auf welcher Seite stehen Sie? Dieses Statement, das in meinem demn„chst erscheinenden Buch THE JOB enthalten ist, bedarf ausfhrlicher Erg„nzungen. Hier ist ein Artikel neueren Datums aus dem Scientologenblatt FREEDOM SCIENTOLOGY (Nr. 11): PSYCHIATRIE Nr. 1 --- Uberzeugungen und Ziele. Enthllungen ber einen seltsamen Kult. Psychiatrie, f.-ein Spezialgebiet der Medizin, das sich befaát mit der Vorbeugung, Diagnose, Behandlung und Heilung von Geisteskrankheiten sowie - im weiteren Sinne - zahlreichen pers”nlichen Anpassungsschwierigkeite Historisch gesehen entwickelte sich die Psychiatrie im Rahmen der Gesamtmedizin und befaáte sich mit der medizinischen Behandlung von Geisteskranken. Im Laufe der Entwicklung dieser Wissenschaft war dann ihre Behandlungsweise selten eine spezifisch medizinische, und viele der Behandelten waren nicht im blichen Sinne des Wortes krank, weder k”rperlich noch geistig. Die psychiatrische Praxis unterscheidet sich daher selten von der anderer Spezialwissenschaften, die sich mit Problemen der psychologischen Anpassung befassen. Der Terminus Seelenheilkunde beschreibt ann„hernd genau die psychiatrische Praxis, nicht aber die Art der Ausbildung auf diesem Gebiet, die selten 8 eine Kenntnis der Psychologie geistig normaler Menschen voraussetzt. adj. psychiatrisch. Die Aktion 'Gesunder Geist' (Mental Health) begann sich nach dem 2. Weltkrieg zu formieren und fr ihre Sache zu werben. Verschiedene Mental Health Gruppen, Gesellschaften und Komitees wurden in aller Welt gegrndet, und man gab Erkl„rungen ber die Zukunft der Zivilisation ab. Dr. Brock Chisholm war damals eine treibende Kraft hinter diesen Organisationen. Seine Verlautbarungen sind von Interesse - selbst wenn sie unwahrscheinlich klingen. 1945 --- 'Lassen Sie uns unsere Verantwortung belahen, die Welt neu zu gestalten'. Und der Plan fr diese Neugestaltung ist im Grunde sehr einfach: Kriege sollen in Zukunft vermieden werden durch eine Weltregierung, getragen von Weltbrgern, die man (nach den Worten von Chisholm) auf einen 'Entwicklungsstand emotionaler Reife' bringt durch das 'Revidieren und schlieáliche Abschaffen des Prinzips von Recht und Unrecht, wie es bisher Grundlage der Kindererziehung gewesen ist...' Chisholm wuáte, daá sich das nicht ber Nacht erreichen l„át. Die Menschen neigen dazu, an alten 'Vorurteilen' festzubalten: Patriotismus, Individualit„t, Loyalit„t gegenber Familie und Freundeskreis, Befolgung 'engstirniger' religl”ser Vorschriften. 'Es spricht einiges datr, die alten verfehlten Ansichten der „lteren Generation sanft, aber bestimmt aus dem Verkehr zu ziehen...Wenn sich das nicht im Guten bewerkstelligen l„át, wird man es eben energisch oder gar mit Gewalt tun mssen.' 'Wir haben alle m”glichen sch„dlichen Uberzeugungen geschluckt, mit denen uns unsere Eltern, unsere Pfarrer und unsere Lehrer in der Schule gefttert haben..' 'Wenn die Menschheit von dieser l„hmenden Last des Gut und B”se befreit werden soll, mssen es die Psychiater sein, die sich dies als erste zur Aufgabe machen.' 9 'Wir sollten damit beginnen, daá wir den Kindern bereits im ersten Schuljahr Unterricht in Psychologie geben, im Alter von 5 oder 6 Jahren, solange ihre Denkf„bigkeit noch nicht volikommen verdorben ist.' '...um den „ltesten und hartn„ckigsten Parasiten auf dieser Welt zu entwurzeln und zu vernichten: den Baum der Erkenntnis von Gut und B”se.' Zehn Jahre danach predigte Dr. Chisholm noch immer... 'Ein Mann, der sechs Kinder zeugt, ist ein unverantwortlicher Bursche, der seine Verantwortung als Weltbrger ignoriert hat Wer den Ehrgeiz hat, den Kaninchen Konkurrenz zu machen, verdient keine Bewunderung...' Dies sind die Uberzeugungen der fhrenden Vertreter dieses seltsamen Kults der Psychiatrie. Chisholm steht nicht allein - man lese nur einmal Julian Huxleys Ansichten ber Gott: 'Der Fortschritt der Naturwissenschaft...hat uns einen Entwicklungsstand gebracht, fr den Gott nicht l„nger eine brauchbare Hypothese ist. Ein schwacher Schimmer von Gott...brtet noch ber unserer Welt wie das L„cheln einer kosmischen Cheshire-Katze. Aber auch das wird schlieálich aus dem Universam getilgt werden, je mehr unser Wissen fortschreitet. Ich glaube nicht an die Existenz eines oder mehrerer G”tter.' Dies sind keine vereinzelten Ansichten. Der Kinsey-Report gelangte zu dem Schluá, daá Kinder, die von Homosexuellen miábraucht worden waren, in ihrer sp„teren sozio-sexuellen Entwicklung davon profitiert haben k”nnten; und daá Frauen mit vorehelichen sexuellen Erfahrungen zu einer besseren emotionalen Anpassung an verschiedene Typen von M„nnern f„hig waren. Und in Kliniken ist im Rahmen von Psychiatrie-Kursen u.a folgendes gelehrt worden: 'Voreheliche und auáereheliche Beziehungen k”nnen fr die Entwicklung einer guten 'geistigen Hygiene' auáerordentlich f”rderlich sein'; und Onanie sei bei Heranwachsenden ganz in Ordnung, werde aber im sp„teren Leben 'v”llig zu Unrecht' getadelt. 10 Die Psychiater machen hier aber nicht halt Es gibt ein weiteres piece de resistance, das sie schon seit Jahren einzufhren versuchen: die 'Alaska Mental Health Bill'. Dies ist die autorit„rste und undemokratischste Anrepung, die bisher von seiten des psychiatrischen Kults gemacht worden ist. Es geht dabei um folgende Absicht: Ein groáes Gebiet in Alaska soll bereitgestellt werden fr die 'Behandlung' von 'Irrenh„uslern' aus den anderen amerikanischen Bundesstaaten. Die Einweisung dieser 'Patienten' kann geschehen 'auf schriftlichen Antrag einer daran interessierten Person', oder sie kann veranlaát werden von 'jedem Beamten der Gesundheits- oder Wohlfahrtsbeh”rde, oder von jedem Polizeibeamten...' Die Prfung des Antrags kann unter Ausschluá der ™ffentlichkeit stattfinden, ohne daá der Betroffene davon in Kenntnis gesetzt wird. Eine BEWEISAUFNAHME findet bei solchen Hearings nicht statt. Das bedeutet, daá Sie bei Nacht von Vertretern der Beb”rden aus dem Bett geholt und nach Alaska veffrachtet werden k”nnen - gleichgltig ob sie dagegen protestieren oder nicht. Ihr 'Fall' ist bereits geprft worden, ohne daá Sie davon wuáten, und es ist entschieden worden, daá Alaska fr Sie der richtige Ort ist. Und was in den USA funktioniert, wird sich auch auf andere L„nder bertragen lassen. Es ist eine historische Tatsache, daá die Scientology-Organisationen diesen Gesetzentwuff von Anfang an in jedem Land bek„mpft haben und dies werden sie auch weiterhin tun, denn Freiheit und Menschenrechte jedes einzelnen stehen auf dem Spiel. In mehreren F„llen sind bereits Menschen aufprund politischer Kontroversen 'verschwunden' - nach dem erw„hnten Gesetz k”nnten sie entfernt werden aufgrund ihres sogenannten 'irrationalen' Verhaltens, oder wegen geistiger Defekte, oder weil sie 'geistig labil' sind. Dr. H.A. Overstreet hat die neuartigen 'Symptome' von geistigen Erkrankungen beschrieben in seinem Buch 'The Great Enterprise - Relating Ourselves to Our World'. Er schreibt: 'Ein Mann...mag heftig opponieren gegen Rassengleichheit, Sozialwohnungen, finanzielle und technische Hilfe fr unterentwickelte L„n- 11 der, Gewerkschaften und die Verbreitung einer Soziaireligion anstelle einer Heilslehre...solche Leute m”gen 'normal' erscheinen in dem Sinne, daá sie einen Beruf ausben k”nnen und sonstwie ihren Status als Mitglied der Gesellschaft aufrecht erhalten: sie sind aber, wie wir heute wissen, bereits auf dem besten Wege zur Geisteskrankheit' Da haben wir es. Die heutige 'Psychiatrie' und 'Mental Health' wie sie von den Chisholms, den Overstreets und den Huxieys propagiert werden, sind absolut anti-christlich und subversiv. Kein Wunder, daá Mr. Fablan - der ehemalige Detective Superintendent von Scotland Yard - in diesem Zusammenhang vom 'gr”áten Schwindel des Jahrhunderts' spricht Wenn man die Uberzeugungen dieses Kults, wie sie von seinen fhrenden Vertretern geauáert werden, abschlieáend zusammenfaát, so l„át sich ganz klar sehen: Die Psychiatrie leugnet Gott Die Psychiatrie macht sich lustig ber die Bibel und ihre Lehre. Die Psychiatrie propagiert sexuelle Promiskait„t und Perversion. Die Psychiatrie attackiert nationale Souver„nit„t und pers”oliche Loyalit„tspflichten. Die Psychiatrie m”chte 'Patienten' ohne vorherige feire Anh”rung einweisen. Es gibt indessen viele aufrichtige, strebsame Menschen, die im ”ffentlichen Interesse fr das geistige Wohlergehen ihrer Mitmenschen arbeiten, ohne sich bewuát zu sein, daá sie damit zu Miti„ufern eines dabiosen Kults werden. Deshalb wollen wir diese Serie ver”ffentlichen und die Tatsachen bekannt machen. Wir bernehmen dafr die volle Verantwortung. (Thema der n„chsten Folge: Psychiatrie Nr. 2 - Mord durch 'Behandlung'.) Anmerkung: nicht alle Psychiater sind schlecht Viele m”chten die Praktiken reformieren, die eine Minorit„t der Mehrheit aufzwingt Wir werden ihre Ansichten ver”ffentlichen. 12 Nun, was soll dieser ganze Unfug ber die Psychiater? Im schlimmsten Falle sind Psychiater die Verteidiger des Establishments, die 'Abweichler' durch 'Anpassung' oder Zwang wieder in gesellschaftlich sanktionierte Normen pressen. Im gnstigsten Fall dr„ngen sie auf eine llberalere und humanere Besch„ftigung mit menschlichen Problemen und geraten dabei unter Umst„nden sogar mit dem Establishment aneinander. Die 'Mental Health' Psychiater zum Beispiel haben Nixon bei der Durchsetzung versch„rfter Drogengesetze gebremst. Dr. Chisholm macht auf mich einen ausgesprochen vernnftigen Eindruck. Das Konzept von nationalen Grenzen, von NATIONEN berhaupt, ist natrlich die Formel fr Krieg. Dogmatisches Beharren auf RECHT und UNRECHT ist das Instrument fr psychologische Versklavung, wie es von allen Establishments gehandhabt wird. Daá Julian Huxley Medizin studiert und ein Dipiom in Psychiatrie erworben haben soll, ist mir neu. Als ich ihn das letzte Mal besuchte, war er noch Biologe, verwurzelt im Darwinismus des 19. Jahrhunderts, und von subversiv keine Spur. Jedenfalls bin ich mir ganz sicher, daá ihn der Verfassungsschutz nicht observieren l„át. Kinsey habe ich immer nur als statistischen Psychologen gekannt. Er hat nie vorgegeben, ein qualifizierter Psychiater zu sein. 'Ein Mann mag heftig opponieren gegen Rassengleichheit, finanzielle und technische Hilfe fr unterentwickelte L„nder, Gewerkschaften .. usw.'-lies: 'Ein Mann kann ein bornierter Drecksack sein, der brav in die Kirche geht, jedem Bullen in den Arsch kriecht, und keine Nigger in seinem Verein sehen m”chte...Warum verscherbeln wir unsere guten amerikanischen Dollars an einen Haufen unmoralische Ausl„nder?...Und was diese Hippies und Dope Freaks und Langmehnigen angeht: Ich sag, leg sie um, wen juckts. Sonst kommts noch soweit, daá ein ehrlicher Wallace-W„hler einfach gekidnapt und nach Alaska verfrachtet wird und von ner internationalen kommunistischen PsychiaterClique ne Gehirnw„sche verabreicht kriegt und kastriert wird.' 13 'Die meisten von diesen Psychiater-Fritzen sind sowieso Juden. Hab ich recht, Clem?' 'Na klar, Luke. Und die Juden glauben nicht an den Herrn Jesus, das hab ich zuhaus in meinen Freimaurer-Trakt„tchen gelesen.' All das weckt unbehagliche Erinnerungen an die Protokolle von Zion und den V”lkischen Beobachter. Die Protokolle von Zion waren eine antisemitische F„lschung, die erstmals 1903 in St. Petersburg auftauchte. Daá es sich um eine F„lschung handelt, ist seit 1921 erwiesen. Die Nazis bestanden trotzdem darauf, daá die Protokolle echt seien und benutzten das Dokument als Vorwand fr ihre antisemitische Propaganda. Der 'Strmer' und der 'V”lkische Beobachter' waren voll von Karikaturen, in denen heimtckische Juden christliche M„dchen vergewaltigten und christliche Babies fraáen, w„hrend sie Pl„ne zur Erringung der Weltherrschaft ausheckten. Nach den Protokollen soll der grundlegende Plan so ausgesehen haben: Weltweite Subversion und Unterwanderung aller Autorit„t durch Verbreitung liberaler Ideen, Zersetzung der Familie durch Ermutigung zu jeder Art von Ausschweifung und Unmoral; ferner solite der religl”se Glaube unterminiert und in Miákredit gebracht werden, Nichtjuden sollten dazu ermutigt werden, sich dem Atheismus zuzuwenden. Wir k”nnen Ezra Pounds Dichtungen lesen, ohne seine politischen Uber- zeugungen zu teilen. K”nnen wir eine „hnliche Trennung machen zwischen Mr. Hubbards ”ffentlich verbreiteten Ansichten und der t„glichen Praxis der Scientology? Nein, das k”nnen wir nicht. Eine Trennung zwischen Mr. Hubbards Ansichten und seiner Arbeit ist ausgeschlossen, wenn man sich seine grandiosen Behauptungen ansieht ....'Galaxie um Galaxie, Milliarden Lichtjahre entfernt, kennt keine Brcke, keinen Weg zur Freiheit...Scientology ist der eine und einzige Weg zu totaler Freiheit und totaler Macht...Scientology besitzt die L”sung fr alle Probleme des Univercums, einschlieálich der L”sungsmethode...' 14 Wenn der Erfinder, Kontrolleur und Bewacher des 'Weges zur totalen Freiheit' mit solchem reaktion„ren John Birch Gefasel ankommt, wird sein 'Weg' zu einer dubiosen Angelegenheit, und wir haben jedes Recht, von ihm zu erfahren, wie seine 'L”sungsmethode'denn nun genau aussieht. Wenn Mr. Hubbard sich damit zufrieden g„be, ein Techniker zu sein, der ein paar bedeutsame Entdeckungen gemacht hat, dann k”nnten wir es uns leisten, seine pers”nlichen Ansichten zu ignorieren. Wenn er sich dagegen als Erl”ser aller denkbaren Universen hinstellt, k”nnen wirs nicht. Die protzige Pr„sentation, die reaktion„ren Ansichten, die lachhaften Behauptungen und der haarstr„ubende Stil seiner Schriften srind derart abschreckend, daá sich die wenigsten intelligenten Leute breitschlagen lassen werden, in der Scientology irgendwas Beachtenswertes zu sehen. Und sollte sich einer ein objektives Bild davon machen wollen, so wird ihm das angesichts der besonderen Struktur der Scientology- Organisation schwerfallen. Das f„ngt damit an, daá die tats„chlich praktizierten Techniken nirgendwo in Mr. Hubbards Bchern beschrieben sind. Wer diese Techniken erlernen will, muá also Kurse in einem Scientology-Center absolvieren. Und man bezahlt nicht nur die Kursgebhr, erh„lt das Lehrmaterial und macht sich ans Lernen. Oh nein. Man muá BEITRETEN. Man muá eine Mitgliedschaft 'fr die Dauer des Universums' eingehen. (Angeb”rige der 'Sea Org' mssen einen Vertrag auf eine Milliarde Jahre abschlieáen...) Das Material fr die Fortgeschrittenen-Kurse bleibt nicht nur unver”ffentlicht sondern ist 'vertraulich', und ein Kursteilnehmer der dieses Material weitergibt, wird von der weiteren Teilnahme an den Kursen ausgesch lossen. Das Material ist nur zug„nglich fr den, der diese Kurse absolviert und 15 sich den Bedingungen unterwirft, die Mr. Hubbard dafr vorgeschrieben hat. Um Zugang zum Material fr den 'Clearing' Kurs zu erhalten, muáte ich mich einer Reihe von 'Security Checks' unterziehen (auf eigene Kosten, versteht sich), die mit einem Lgendetektor durchgefhrt wurden: 'Haben Sie irgendwelche Zweifel an der Scientology? Hegen Sie irgendwelche unfreundlichen Gedanken in bezug auf L. Ron Hubbard? Sind Sie mit irgendwelchem Kommunisten pers”nlich bekannt? ' - (Keiner wollte wissen, ob ich mit irgendwelchen ClA-Typen pers”nlich bekannt bin...) - 'Stehen Sie in Beziehung mit einer Suppressive Person?'... (-Eine 'Suppressive Person' ist jeder, der an der Scientology was auszusetzen hat)...'Hat Ihr Hiersein einen anderen Zweck als den, den Sie angegeben haben? Halten Sie diese Sicherheitsmaánahmen fr unn”tig?' usw. - 23 Stunden lang... Man muá darauf schw”ren und in irgendeiner Form auch glauben, daá die Richtlinien der Organisation korrekt sind und daá das Lehrmaterial (ohne daá man es bis dahin zu Gesicht bekommen hat) das ist, als was es Mr. Hubbard ausgibt. Es ist so als wrde ein Physiker sagen: 'Meine Formeln zeige ich Ihnen erst, wenn Sie mir zuvor unbesehen zugeben, daá sie stimmen.' Die Security Checks sind mittlerweile abgeschafft worden. Wer jedoch Zweifel an der Scientology „uáert, wird nach wie vor von den Fortge- schrittenen-Kursen ausgeschlossen. Es besteht auch weiterhin die Praxis des 'Brandmarkens': als 'nichtexistent', 'haftbar', 'Verr„ter' oder 'Zweifler' wird man gebrandmarkt bei Vergehen oder Verbrechen gegen die Scientology. Wer in schwerwiegender Weise gebrandmarkt wurde, muá einen schmutzigen grauen Lumpen um den Arm tragen, darf nicht baden, sich rasieren oder die Kleider wechseln, darf das Geb„ude nicht verlassen, muá niedere Arbeiten verrichten, muá 'dem Feind einen vernichtenden Schlag beibringen', seine Fehler eingestehen und jedes Mitglied des Centers um Vergebung bitten. Erwartet Mr. Hubbard allen Ernstes, daá erwachsene Menschen-Wissenschaftler, Knstler, Leute mit beruflicher Qualifikation - diesen Internats-UnTug mitmachen? 16 Ferner sind gewisse Kategorien von Menschen automatisch vom 'Processing' und von den Lehrg„ngen ausgeschlossen und erhalten keinen Zugang zu Nlr. Hubbards vertraulichen Unteriagen: 'Suppressive Persons', d.h. jeder, der irgendwann einmal die Scientology ”ffentlich angegriffen hat (betroffen sind brigens auch seine Familienangeh”rigen und Bekannten); jeder der sich 'anmaát, ber Scientology zu Gericht zu sitzen'; jeder, der nur gekommen ist, um herauszufinden 'ob Scientology etwas taugt'. Keiner der w„hrend der vorangegangenen sechs Wochen Marihuana geraucht oder w„hrend der letzten drei Monate LSD genommen hat, ist zum 'Processing' zugelassen. Das sind d.ie bemerkenswerten Hindernisse, mit denen jeder konfrontiert wird, der sich ber Scientology informieren will. Was mein pers”nliches Urteil nach sechsmonatiger Teilnahme an Lehrg„ngen angeht: ich wrde diesen Artikel nicht schreiben, wenn ich nicht berzeugt w„re, daá Scientology ernsthafte Beachtung verdient. Ich kann feststellen, daá sich mein Scientology-Training sehr vorteilhaft ausgewirkt hat. In einem frheren Artikel - im MAYFAIR MAGAZINE - habe ich gesagt, daá Scientology in zehn Stunden mehr ausrichten kann als Psychoanalyse in zehn Jahren. Was immer diese Feststellung wert sein mag, ich bin heute noch der gleichen Ansicht. Scientology-Processing ist entschieden genauer und wirkungsvoller als jede derzeit praktizierte Methode der Psychotherapie. Leider hat jedoch Scientology einige grundlegende Fehler der konventionellen Psychotherapie wiederholt. Jede geistige Aberration muá einen dreidimensionalen Koordinatenpunkt im menschlichen Nervensystem haben; sonst k”nnte sie genausowenig eine erkennbare Wirkung hervorrufen wie eine Radio- oder Fernsehsendung, fr die es keinen Empf„nger gibt. Als sich die westliche Psychiatrie von Pawlows Grundlagen abwandte und Super Egas, Ids und Komplexe postulierte - ohne diese Einheiten im menschlichen Nervensystem zu lokalisieren -, versandete die Angelegenheit in mystischen Abstraktionen, mit denen sich nicht mehr praktisch arbeiten lieá. Auf der gleichen 17 Linie liegt Mr. Hubbards 'Reactive Mind', und man fragt sich, wo der denn eigentlich angesiedelt sein soll. (Als ich die Vermutung „uáerte, der Reactive Mind msse im Hypothalamus zu lokalisieren sein, stieá ich auf taube Ohren. Mr. Hubbard ist an solchen Anregungen nicht interessiert. Er sagt rundheraus, ihm sei noch nie eine Anregung von einem Lehrgangsteilnehmer zu Ohren gekommen, die auch nur den geringsten Wert gehabt habe.) Der Reactive Mind, wie ihn Mr. Hubbard im 'Clearing' Kurs einfhrt, ist ein modellhaftes Kontrollinstrument, und jeder, dem es um die Erlangung innerer Freiheit geht, sollte sich damit befassen. Wer mit der Wirkungsweise dieses Mechanismus vertraut ist, kann sich zu einem erheblichen Grade von l„hmenden automatischen Reaktionen freimachen. Mr. Hubbard behauptet, der Reactive Mind stamme aus unvordenklichen Zeiten - womit er jede Uberprfung seiner Entstehungsgeschichte vereitelt. Ich sehe da eher ein verrostetes Schild mit der Aufschrift "Made in USA, 17. September 1899", und sehe mich daher gen”tigt, ihm zu widersprechen. Ich vermute, daá dieser knstliche Kontrollmechanismus um die Jahrhundertwende installiert wurde. Daá dies weitgehend das Werk eines einzelnen Mannes gewesen ist. Und daá dahinter die Absicht steckte, die Menschen auf diesem Planeten im Zustand der Versklavung zu halten, die Erforschung des Raums (d.h. des 'inneren Raums' unseres Geistes und unserer Psyche) zu verhindern, und dem Erfinder und seinen Gefolgsleuten eine parasit„re Ersatz-Unsterblichkeit zu sichern: Solange noch irgendjemand auf den Reactive Mlind reagiert, ist ER gegenw„rtig... Ich habe mir so etwas wie eine T„terbeschreibung gemacht, die auf diesen Mann zutreffen k”nnte. Er war keine Berhmheit, aber auch nicht v”llig unbekannt. Er war nicht sehr reich, aber auch nicht v”llig mittellos. Er war vermutlich Mathematiker, vielleicht ein Komponist, mit ziemlicher Sicherheit ein Spezialist auf dem Gebiet der Maya-Kultur. Der Anstoá kam von den Maya-Codices. 18 Um meinen pers”nlichen Eindruck zusammenzufassen: Ich finde, daá Scientology da und dort an der Oberfl„che gekratzt und einige Ansatzpunkte entdeckt hat. Eingehende Forschungen und Experimente von Leuten mit Quallfikationen auf dem Gebiet der Elektronik, Virustorschung, Kybernetik, Biologie und Konditionierungstechnik k”nnten zu umw„lzenden Entdeckungen fhren. Mr. Hubbard behauptet, der bloáe Anblick seiner vertraulichen Unterlagen wrde bei jedem WOG heftige Ubelkeit und Erbrechen hervorufen. ('WOG' ist seine aufschluáreiche Bezeichnung fr jeden Auáenstehenden.) Ich kann auf eine gewisse Erfahrung im schriftstellerischen Handwerk zurckblicken, aber ich traue mir nicht zu, ein paar Worte hinzuschreiben, die einer nennenswerten Anzahl von Lesern garantiert den Magen umstlpen. Wenn also an Hubbards Behauptung etwas dran ist, dann sollte man das ruhig mal untersuchen. Ich bin sicher, daá sich jede Menge Freiwillige datr finden lieáen. Wer wrde sich die Gelegenheit entgehen lassen, derart potente Prosa lesen zu drfen? Eine Migr„ne, eine Erk„ltung oder die Verweigerung der letzten Olung w„ren dafr ein geringer Preis. Das ist nicht frivol gemeint. Wenn es Worte gibt, die Ubelkeit und Erbrechen ausl”sen k”nnen: auf welche Weise beeinflussen sie die Brechzentren im Hypothalamus? Oder will Mr. Hubbard mit dieser Behauptung seinen Anh„ngern lediglich ein Gefhl der Wichtigkeit geben - und eine Rechtfertigung fr ihre berh”hten Honorare? Nur ein Test kann uns darauf die Antwort geben. Wenn die Scientologen weiterhin darauf beharren, sich selbst zu isolieren und ihr Material denjenigen vorzuenthalten, die es aufgrund ihrer Qualifikation am ehesten prfen und anwenden k”nnten, dann kann es ihnen durchaus passieren, daá man sie einfach links liegen l„át. Mr. Hubbard sagt, er m”chte, daá seine Entdeckungen anerkannt werden. Na gut, soll er doch seine vertraulichen Unterlagen gratis und ohne Bedingungen qualifizierten Leuten aus anderen Bereichen vorlegen. Er 19 sagt, er verfge ber den Weg zur Freiheit. Andere sind schon seit langem auf diesem Weg. Bei der Schriftstellerkonferenz von Edinburgh im Jahre 1962 pr„gte Alex Trocchi den Begriff "Astronauts of Inner Space". Diesen Astronauts of Inner Space sollte Mr. Hubbard seine vertraulichen Unterlagen einmal zeigen: Alex Trocchi, Brion Gysin, Allen Ginsberg, Timothy Leary; Anthropologen wie Castaneda; Schamanen wie Don Juan. Vorlegen sollte er sein Material auch Mathematikern, ComputerFachleuten, Biologen und Virologen, Sprachwissenschaftlern wie Marshall McLuhan und Noam Chomsky. Und denen, die auf der Straáe fr die Freiheit gek„mpft haben: Eldridge Cleaver, Stokely Carmichael, Abbie Hoffman, Dick Gregory und die Veteranen von Chicago, Paris und Mexico City. Gerade die jungen Leute haben ein Recht darauf, seine Unterlagen einzusehen. Soll er doch ein Center einrichten und seine Materialien und Processing-Methoden gratis und ohne irgendwelche Einschr„nkungen allen unter 35 zug„nglich machen. Wenn er wirklich ber das verfgt, was er vorgibt, dann drfte das Ergebnis umw„lzend sein. Und die mas senhafte Anwendung anderer Techniken, die heute verfgbar sind, drf te noch viel interessantere Ergebnisse zeitigen. In meinem Buch THE JOB beschreibe ich die Experimente von Dr. Neal E. Miller, der Ratten darauf trainiert hat, ihren Blutdruck und Puls zu senken, ihre Verdauungst„tigkeit, ihr Atmen und ihre Hirnwellen zu kontrollieren. Seine Ratten lernten in einer Stunde, wozu Yogis 20 Jahre brauchen. Und was Ratten k”nnen, das kann der Mensch erst recht, wie anschlieáende Versuche mit Menschen erwiesen haben. Zitat aus TIME, 18. Juli 1969, Seite 59: ,,Durch das cerebrospinale Nervensystem vermag das Gehirn einen erheblichen Teil der K”rperfunktionen zu beherrschen (Gehen, Sprechen, usw.). Die Funktionen der Drsen und der Verdauung dagegen, gesteuert vom sogenannten autonomen Nervensystem, werden seit langem als unbeeinfluábar angesehen. Mittlerweile haben jedoch Experimentalpsychologen nachgewiesen, daá eine bewuáte Einfluánahme auf das autonome Nervensystem 20 m”glich ist. Die Ergebnisse dieser Experimente scheinen die von der modernen Wissenschaft so lange bel„chelte Theorie vom iGeist, der ber die Materie herrscht'zu untermauern. 'Man ist dabei, altgewohnte Vorstellungen wie etwa den Dualismus von Geist und K”rper neu zu berdenken', sagt Dr. Bernard Engel vom National Institute of Child Health in Baltimore. Engel ist durch seine Arbeit auf dem Gebiet des 'automatic shaping' in der Lage, Herzschlag und -rhythmus zu ver„ndern und damit unregel m„áige Herzmuskelt„tigkeit und hohen Blutdruck auszugleichen. Andere Forscher haben nachgewiesen, daá der Mensch nicht nur lernen kann, seinen Blutdruck zu requlieren, sondern auch den Grad der Schweiáab sonderung, die Peristaltik der Ged„rme, und seine Hirnwellen. Damit er”ffnen sich atemberaubende Aussichten. Dr. Joe Kamiya vom Langley Porter Neurological Institute in San Francisco, der die bewuáte Steuerung von Hirnwellen untersucht hat, sieht eine Zeit kommen, wo der Mensch 'ber ein inneres Vokabular verfgen wird, eine Sprache, mit der er effektiver und vollst„ndiger seine inneren Vorg„nge beschreiben kann. Mit der Zeit werden wir in der Lage sein, anhand von Angaben ber unsere Hirnwellen, unseren Blutdruck usw. uns flieáend ber unsere seelischen und gefhism„áigen Zust„nde zu unterhalten.' In einem Test bewiesen acht von zehn Versuchspersonen die F„higkeit, Hirnwellen nach Wunsch zu aktivieren oder zu unterdrcken. Dr. Peter Lang hat durch die Methode des 'automatic learning'erreicht, daá der Herzschlag kontrollierbar wird. Die Versuchsperson erlangt, nach den Worten von Dr. Lang, die'F„higkeit, ihr Herz selbst zu steuern'. Der Mensch kann sich die F„higkeit erwerben, seine inneren Vorg„nge zu kontrollieren: Schlaflosigkeit zu beseitigen, Verdauungst„tigkeit zu regulieren, sexuelle Erlebnisf„higkeit zu steigern'. Aber Dr. Neal Miller vom Rockefeller Institute r„t zur Zurckhaltung: 'Die Frage ist jetzt, ob sich diese Vorg„nge wirksam genug steuern lassen, Das wissen wir noch nicht.'" Nun gut, finden wirs eben heraus. Trainieren wir eben Leute im Flieábandverfahren, ihre Hirnwellen und K”rperfunktionen zu kontrollieren. 21 Das k”nnte zur Beherrschung s„mtlicher Stimmungslagen fhren: Man kann auf jeden Trip abfahren, den man wnscht - ohne Drogen. Die Behandlungsmethoden von Psychiatrie und Scientology beruhen gleichermaáen auf der Annahme, daá ein Konflikt seine Wirkung verliert, sobald er bewuát gemacht wird. Sicher, er wird seine Wirkung vorbergehend verlieren. Der Effekt dieser Methode erinnert an jemand, der einen endiosen Zaun flickt, wobei der Zaun hinter ihm immer wieder umf„llt. Anstatt sich also auf die Hirnwellen zu konzentrieren, die bei Konfliktzust„nden zu beobachten sind, sollte man sich vielleicht eher auf die Hirnwellen konzentrieren, die mit einem ruhigen und ausgeglichenen Zustand verbunden sind. Millionen von Menschen, die Alpha-Hirnwellen aussenden, und die ganze Scene wird cool. Also: warum in die Richtung gehen, wo der Trouble ist, und nicht vielmehr in die Richtung, wo der Trouble nicht ist? Es ist an der Zeit, die Bio-Elektronik der Hirnfunktionen unter die Lupe zu nehmen und die Konflikt-Erreger auszuschalten. Castaneda hat in seinem Buch THE TEACHINGS OF DON JUAN Halluzinogen- Drogen von verheerender Wirkung beschrieben; Drogen, die der heutigen Wissenschaft unbekannt sind. Diese Drogen sollten erforscht und zug„nglich gemacht werden. Unvorstellbare M”glichkeiten der Bewuátseinserweiterung sind heute bereits mit Hilfe existierender Techniken gegeben. Errichten wir ein Center, wo all diese Techniken zusammengefaát und M”glichkeiten ihrer Kombination erforscht werden. Laát uns den Inner Space erkunden und vermessen. Dein Inner Space geh”rt dir. Es ist an der Zeit, daá du forderst, was dir geh”rt. Und jeder, der behauptet, Kenntnisse ber den Inner Space zu besitzen, soll ”ffentlich vorzeigen, was er zu bieten hat. Alpha-Wellen begleiten Zust„nde des Schlafs, des Traums, Zust„nde geistiger und emotionaler Ruhe und Entspannung. Kontrolle ber Hirnwel- 22 len ist ke ne Privatangelegenheit. Laát uns also Alpha-Festivals abhalten, wo sich 400 000 Hirne zusammenfinden und Alpha-Wellen aussenden. Zahlreiche weitere Hirnwellen k”nnen herausgefiltert und Leute darauf trainiert werden, sie auszusenden. Sucht euch eine Welle raus, die euch liegt, und sendet sie aus. Wellen fr epileptische Anf„lle, falls ihr auf epileptischen Anf„llen steht. Und die immer popul„ren Sex-Wellen. Sendet Pot-Wellen aus und macht die Typen vom Rauschgiftdezernat arbeitslos. Das Woodstock- Festivel hat ein neues Massenbewuátsein angekndigt. Ein solches Bewuátsein, verbunden mit massenhafter Ausstrahlung von Hirnwellen, kann eine weitreichende Wirkung haben: Uberall legen Leute ihr Geld zusammen und kaufen sich einen Elektroenzephalographen. Bastler machen sich das Ding selber. Ganze St„dte werden schl„frig und vertr„umt unter dem Einfluá von Alpha-Wellen. Sexwellen-Orgien branden um den Erdball. Oder epileptische Anf„lle, deren Aura schon Meilen entfernt sprbar ist; Pferde schlagen aus, Hunde heulen. Pop-Festivals mit Rock'n Roll Hirnwellen. Peace-Love-&-Beauty Hirnwellen berw„ltigen die Bullen. Sie schmeiáen ihre Knarren weg; ein Blizzard von sálicher Friedfertigkeit staut sich in ihnen und will heraus. Der Pr„sident ruft einen nationalen Alpha-Tag aus. Die ESP-Wellen (auáersinnliche Wahrnehmung) sind dingfest gemacht worden. Massenhafte Telepathie bricht aus. Sucht euch eine Welle aus. 23 THE EAST VILLAGE OTHER, Vol. 5, Nr. 31 (7. Juli 1970) VORWORT: Vor drei Monaten hat William Burroughs (bekannt als Autor von NAKED LUNCH, THE TICKET THAT EXPLODED und zuletzt THE JOB) eine Kontroverse ausgel”st mit einem Artikel, in dem er sowohl die Psychiater als auch die in einer „hnlichen Branche t„tigen Scientologen angriff. Die Auseinandersetzung begann in der Zeitung RAT und setzte sich fort in der LOS ANGELES FREE PRESS. Wir vom EAST VILLAGE OTHER sind stolz darauf, hier einen dritten Artikel ver”ffentlichen zu k”nnen - eine weitere Attacke auf die rechtsreaktion„re Mentalit„t, die das amerikanische Gesundheitswesen beherrscht. Nach Mr. Burroughs' Ansicht findet das, was an unserem politischen System faul ist, seine genaue Entsprechung bei den Halbg”ttern in Weiá, die die geistigen und seelischen St”rungen von Millionen Amerikanern zurecht trimmen und wieder kanalisieren in die Zw„nge eines Sys.rns, das selbst schon reichlich krank ist. Der folgende Artikel ist Mr. Burroughs' abschlieáende Antwort an seine Kritiker und an Mister Gorden Mustain, der ihn wegen seiner Stellungnahme zur Scientology in der L.A. FREE PRESS attackierte. In seinem Artikel stellt er die unausweichliche Frage, die wir alle uns stellen mssen, gleichgltig, ob wir mit unserer T„tigkeit eine ”ffentliche Funktion ausben oder nicht: ,,Wir m”chten von Mr. Hubbard und seinen Scientologen wissen: wie steht ihr zum Vietnamkrieg, zur sexuellen Freiheit, zu den militanten Studenten, zur Black Power, zu Marihuana, Rotchina, und zur Politik der Amerikanischen Rauschgiftbeh”rde und der CIA. Wenn es heute zu einer Revolution k„me: auf welcher Seite wrdet ihr k„mpfen?" 24 William Burroughs: Offener Brief an Mister Gorden Mustain Zun„chst m”chte ich Mr. Mustain daran erinnern, daá wir noch nicht per Du miteinander sind, und vielleicht ist er so freundlich und h”rt auf, mich mit 'Bill' anzureden, w„hrend er gleichzeitig in meinem Artikel nach Beweisen von Dummheit sucht. Einen Beweis von Dummheit sieht Mr. Mustain darin, daá ich Mr. Hubbard mit politischen Ansichten identifiziere, die in FREEDOM SCIENTOLOGY enthalten sind. Mr. Hubbard begrndete die Scientology. Mr. Hubbard machte sie zu dem, was sie heute ist. Mr. Hubbard pr„gte den Begriff Scientology.*) Wenn ich so etwas wie DAS BURROUGHS-INSTITUT gegrndet h„tte, wrde ich mich ganz sch”n schwer tun, mich da wieder herauszuwinden... Mr. Mustain wird mir doch sicherlich zugeben, daá Mr. Hubbard innerhalb der Scientology-Organisation ein betr„chtliches Ansehen genieát. Ist es dann etwa ein Zeichen von Durnmheit, wenn man Mr. Hubbard zumindest stillschweigende Ubereinstimmung mit den in FREEDOM SCIENTOLOGY ge„uáerten Ansichten unterstellt? Oder will uns Mr. Mustain etwa glauben machen, jene Artikel und Karikaturen seien trotz heftiger Proteste von seiten Mr. Hubbards einfach von Ausgabe zu Ausgabe weiter erschienen? Oder Mr. Hubbard habe nicht die geringste Ahnung gehabt von dem, was da in einer Zeitung erscheint, die in St. Hill - dem Zentrum der weltweiten Scientoloy-Organisation - gedruckt wird? - Und was da drinstand, waren reaktion„rste Parolen a la John Birch. Also: da sehen wir z.B. einen Psychiater mit Ziegenbart, der Hammer und Sichel schwenkt, und darauf ist eingraviert 'Liebesgráe aus Ruá- *) Korrektur: Er klaute den Begriff von einem gewissen Asturios Nordenholz, und zwar aus dem Titel von dessen Schrift "Scientologie-Wissenschaft von der Beschaffenheit und der Tauglichkeit des Wissens" (Mnchen, 1934). 25 land'. Das liegt genau auf der Linie von John Birch und seiner Zeitung 'The Minuteman': Psychiater als kommunistische Agenten. Ich mache mir das nicht zu eigen, Ich bin der Ansicht, die Psychiater hierzulande werden wie jede andere reaktion„re Gruppe das amerikanische Establishment untersttzen. In England werden sie das englische Establishment untersttzen und in Ruáland das russische. Sie sind Diener des Establishments, das sie hervorgebracht hat. Attackiert aber nun FREEDOM SCIENTOLOGY etwa das amerikanische Establishment? Nein. Da ist die Rede von Anstand, Moral, Kirche, Heim und Herd, Familie, und von den b”sen gottlosen Praktiken der Subversion. Nichts, woran ein Wallace-W„hler etwas auszusetzen f„nde. Aber sehr viel, was von der radikalen Linken mit ziemlicher Sch„rfe in Frage gestellt wird. Fragen dieser Art wurden mir von meinen Lesern gestellt und waren der Anlaá zu dem Artikel, der hier zur Debette steht. Wenn Mr. Hubbard nicht verantwortlich ist fr das, was in FREEDOM SCIENTOLOGY steht, dann kann er sich doch auf jeden Fall nicht vor der Verantwortung drcken fr das, was er seibst in seinen Bchern schreibt. In 'Science of Survival' spricht er dr„uend von den perfiden und hinterh„ltigen Praktiken der Subversion und von jenen gottlosen Menschen, die am liebsten die Kirche, das traute Heim und die Familie mit freier Liebe und Atheismus unterminieren wrden. Haus und Herd, Kirche und Familie sind fr ihn heilige Gter. Polizisten, sagt uns Mr. Hubbard, sind 'fr gew”hnlich vernnftige Menschen...' (Ich frage mich, ob Mr. Hubbard schon einmal mit angesehen hat, wie 8 dieser vernnftigen Menschen mit entsicherten Knarren einen Zen Hippie hopps genommen haben, der sich gerade seine makrobiotische Mahlzeit zubereitete). Und die Reichen hat er besonders ins Herz geschlossen...'Ein guter Teil von ihnen sind die tragenden S„ulen dieser Gesellschaft...' (Damit haben Sie allerdings recht, Mr. Hubbard)...'Amerikas Industriegiganten verdienen es, an der Spitze zu sein. Dies sind die M„nner, auf die Gott sein Licht scheinen l„át...' 26 Die Message meines Artikels ist klar: Finde heraus, wer deine Freunde sind, und wer nicht. Ihr Scientologen sagt, ihr glaubt an totale Freiheit. Sind Amerikas Industriegiganten, sind die Wallace-Typen etwa Freunde von totaler Freiheit? Wer sind die Freunde der Freiheit? Diejenigen, die fr die Freiheit k„mpfen: die militante Linke. Und dann l„át sich Mr. Mustain zu einer ausgedehnten Denunzierung der Psychiater hinreiáen. Jeder Scientologe, der auf meinen Artikel reagiert, reitet st„ndig auf der Psychiatrie herum, als sei mein Artikel eine leidenschaftliche Verteidigung dieses dubiosen Berufsstandes gewesen. Ich habe immer wieder gesagt: 9 von 10 Psychiatern sollte man sofort zu Veterin„r„rzten degradieren. Und rasier dir diesen Ziegenbart ab, wenn du bei den Leuten hier popul„r sein willst. Ja ich bin im Bilde ber psychiatrische Zwangseinweisung als Mittel zur Unterdrckung politisch miáliebiger Leute. Wir haben das bereits in Ruáland und Deutschland erlebt. Ich bin ein entschiedener Gegner von Schocktherapie und Trepanation. Die meisten unserer sogenannten Heilanstalten sind niehts weiter als Konzentrationslager und machen auch gar keinen Versuch, einen anderen Anschein zu erwecken. Also darauf brauchen wir nicht l„nger herumzureiten. Der entscheidende Punkt ist: Psychiater sind Diener des Establishments. Wer steht hinter deinem Psychiater mit dem Totenkopf und der Sense in der Hand? Wer gibt die Befehle in diesem Scheiáhaus? Die Industriegiganten von Amerka-'die tragenden S„ulen dieser Geselischaft'. Denen geh”rt der Laden. Sie geben den Pigs und den Rauschgiftbullen, den Politikern, Psychiatern und Zeitungsleuten ihre Befehle. Und einige von ihnen verstehen es ganz gut, sich im Hinterprund zu halten. Wenn einer reich ist, hat er es leicht, sich unsichtbar zu machen. Und ihre Kontrolle wird von Tag zu Tag massiver. Sie k”nnen ohne weiteres einen Schriftsteller auf dem Markt blockieren, 27 wenn ihnen seine Ansichten nicht in den Kram passen: es erscheinen ein fach keine Besprechungen in den Sonntagszeitungen und Nachrichtenmagazinen. Wenn die Massenmedien keine Besprechungen bringen, bleibt dem Schriftsteller nur noch die Undergroundpresse. Und wie lange wrde es wohl unter Wallace oder seinesgleichen eine Undergroundpresse geben?... Schriftsteller sollten sich im klaren sein, was ihnen in dieser Beziehung blhen kann (keine Besprechungen usw.). Ich habe es am eigenen Leibe zu spren bekommen. Mein letztes Buch, THE JOB, ist gerade in England herausgekommen. Keine Besprechungen in den Sonntagszeitungen, nirgendwo auch nur eine einzige Besprechung. Und was den Buchhandel angeht: Kettenl„den k”nnen jeden Titel ablehnen, der ihnen nicht in den Kram paGt. Brion Gysin hat mit seinem Buch THE PROCESS das gieiche erlebt. Die Tatsache, daá Tausende von Leuten sein Buch ganz gerne lesen wrden, ist bedeutungslos, wenn sie nie etwas davon erfahren und wenn sie es in den Buchhandlungen nicht bekommen k”nnen. In meinem Buch THE JOB ist viel von Scientology die Rede und das meiste davon ist positiv. Ich sage dort, daá sich jeder, der informiert sein will, damit vertraut machen sollte. Nun, wenn jemand sagen wrde, jeder gut informierte Mensch sollte meine Bcher gelesen haben, dann wrde ich das als Empfehlung auffassen-Sie nicht? Finden Sie heraus, wer Ihre Freunde sind. Sind die Leute, die THE JOB vom englischen Markt fernhalten, Ihre Freunde? Sind die Industriegiganten von Amerika Ihre Freunde? Ich glaube nicht, daá es je einen Planeten gegeben hat, der sich eine derart widerw„rtige Bande von Drecks„cken ins Nest legen lieá wie die Industriegiganten von Amerika...verzehrt von geilem Hunger nach Rohstoffen und mit dem raffgierigen Leuchten des Monopolkapitals in den Augen. Ihr Scientologen seid schnell bei der Hand, einen zur 'Suppressiven Person' zu erkl„ren...Genau so sind diese TYpen dahin gekommen, wo sie heute sind-indem sie andere unterdrckt haben. 28 Wenn Mr. Mustain hier angebliche Beweise von Dummheit ins Feld fhrt, dann zeigt er damit, er nicht merkt, was l„uft. Auáerdem gibt er mir zu bedenken, daá meine Argumente'eher dem Chefbrokraten der Pure Food and Drugs Administration anstehen wrden, als einem Schriftsteller und Denker deines Kalibers...'Glaubt Mr. Mustain allen Ernstes, ich wrde mich fr die Pure Food and Drug Pigs stark machen, die EMeter und Orgon-Akkumulatoren konfiszieren? Und die Wilhelm Reichs Bcher verbrennen und seine Forschungsergebnisse der ™ffentlichkeit vorenthalten? Nun, ich glaube nicht alles, was der Maharishi sagt, aber ich wrde sein Recht, es weiterhin sagen zu drfen, verteidigen-vielleicht nicht gerade unter Einsatz meines Lebens, aber doch wenigstens in der Form, daá ich eine Petition unterzeichne. Ich wrde sogar soweit gehen, Freudsche Psychoanalyse unter Erwachsenen zuzulassen-falls es freiwillig geschieht. Jeder hat ein Recht darauf, seinen Kram machen zu drfen. Das ist der Standpunkt der liberalen Linken. Die Gegenseite ist da ganz anderer Meinung. Die k”nnten sehr wohl die praktischen Methoden der Scientology als Mittel zur Kontrolle und lUnterdrckung einsetzen. Und gleichzeitig sollen sie jedem erlauben, die Kenntnis dieser Methoden als Mittel zur Befreiung weiter zu verbreiten? So nalv k”nnen Sie nicht sein, Mr. Mustain. Mit Befreiung haben diese Leute nichts im Sinn. Finden Sie also heraus, wer Ihre Freunde sind, und sagen Sie uns, wo Sie stehen... Ja, Sie glauben an die Freiheit und daran, daá vernnftige aufgekl„rte Menschen eine vernnftige aufgekl„rte Welt schaffen werden...das ist mir zu vage. Wir m”chten von Mr. Hubbard und seinen Scientologen wissen: wie steht ihr zum Vietnamkrieg, zur sexuellen Freiheit, zu den militanten Studenten, zur Black Power, zu Marihuana, Rotchina, und zur Politik der Amerikanischen Rauschgiftbeh”rde und der CIA. 29 Wenn es heute zu einer Revolution k„me: auf welcher Seite wrdet ihr k„mpfen? In THE JOB mache ich meinen Standpunkt zu all diesen Fragen klar. Wir erleben heute eine Reaktion auf eine weltweite Rebellion, und es ist die gleiche Reaktion, die 1848 die liberalen Befreiungsbewegungen erstickt hat. Die Revolution„re von heute wrden gut daran tun, die Fehler von Garibaldi und Bolivar zu vermeiden...(Hier ist was fr Sie, Mr. Mustain: Mr. Hubbard hat in einem seiner Bulletins eine sehr genaue Analyse von Bolivars Fehlern vorgelegt. Das sollte man in der Undergroundpresse einmal nachdrucken. Und hier ist eine Empfehlung fr den E-Meter: fr jemand der gelernt hat damit umzugehen ist er ein unfehlbarer Lgendetektor und k”nnte dazu verwendet werden, Spitzel zu entdecken und auszuschalten...Da haben wir den ClA-Mann in einem Dschungel-Camp ...er h„lt die beiden Detektor-Dosen in der Hand und f„ngt an zu schwitzen. Zwei Guerillas mit MP's stehen daneben...,,Sind Sie von der CIA? "...die Nadel schl„gt aus..."Na was hat das wohl zu bedeuten?"...) Es geht hier um eine Revolution, und dielenigen, die zwischen den Fronten stehen, kriegen solange auf die Zehen getreten, bis es keine Neutralen mehr gibt. Wie kann ich neutral sein, wenn Wallace sagt, er werde mit "Hippies, Anarchisten und parteilichen Schreibern" aufr„umen? Fr mich ist es eine Frage des Uberlebens, und fr viele andere Schriftsteller auch, denke ich. Niemand kann eigentlich zu diesem Zeitpunkt noch neutral sein, und in Wirklichkeit ist es auch niemand. Es ist die Frage des Uberlebens. Jeder muá sich fragen, mit wem oder was er zusammen berleben will und wer seine Verbndeten sind. Und wenn Wallace oder ein „hnliches Kaliber an die Macht kommt, oder wenn die Milit„rs die Macht bernehmen, wird sich jeder fragen mssen: unter welchen Bedingungen will ich berleben? Was werde ich tun, um zu berleben? Werde ich ein Spitzel, ein Schnffler frs Rauschgiftdezernat, ein Kollaborateur? Werde ich vor Stalins Augen einen russischen 30 Volkstanz abriehen? (Chruschtschow hat es getan...) Werde ich in England um Asyl bitten als der neue Henry James, oder vielleicht nur als Klatschkolumnist fr den Queen Margaret Set? Werde ich mich in Amerika vor die Fernsehkameras stellen, mit einer leidenschaftlichen Aufforderung an all die jungen Leute, die sich jemals von meinen Bchern inspirieren lieáen: Bitte meidet die Verlockungen von Moskau und Peking und die unheilvollen Doktrinen unbelehrbarer Querk”pfe und Freaks und benehmt euch wie anst„ndige Amerikaner? Leute in Deutschland und Ruáland muáten sich solchen Fragen stellen. Die Scientologen sagen, sie seien keiner politischen Richtung oder Partei verbunden; sie wollten nur versuchen, eine bessere We't zu schaffen... Woher nehmen sie die Zuversicht, daá sie das auch unter einer faschistischen Regierung tun k”nnten? Ich habe meinen politischen Standort in THE JOB und anderen Ver”ffentlichungen ganz klar umrissen. In dem Artikel, auf den sich Mr. Mustain bezieht, fordere ich die Scientologen auf, das gleiche zu tun. WILLIAM BURROUGHS: ANMERKUNGEN ZU "INSIDE SCIENTOLOGY" VON ROBERT KAUFMAN. (ROLLING STONE Nr. 121, 9. November 1972) Die h”here Ebene des Scientology-Processing unterliegt dem Geheimhaltungsgrad 'VERTRAULICH', d.h. nur diejenigen drfen dieses Material einsehen und damit arbeiten, die zuvor die Unterkurse absolviert, die Sicherheits-Checks bestanden und die erheblichen Kursgebhren entrichtet haben. Žuáerst drastische Strafen werden gegen jeden verh„ngt, der 31 diese Materialien anderen zug„nglich macht. Mr. Kaufman hat wirklichen Mut bewiesen, indem er Hubbards sogenannte vertrauliche Materialien nun in seinem Buch INSIDE SCIENTOLOGY erstmals veroltentlicht hat. Also treten Sie n„her und werfen Sie einen Blick darauf: Fr so etwas bezahlen Scientologen 10 000 Dollar, nur zum Sehen. Im MAYFAIR MAGAZINE (London) habe ich Hubbard aufgefordert, seine geheimen Materialien herauszurcken und sie kompetenten Forschern auf anderen Gebieten zug„nglich zu machen; auáerdem solle er sie unter Studenten an den Universit„ten zirkulieren lassen. Ich wurde als Verr„ter gebrandmarkt, und meine Herausforderung blieb natrlich unbeachtet. Offenbar hat er einen finanziellen Vorteil davon, wenn er sein Material unter Verschluá beh„lt. Denn wer wrde sonst dafr bezahlen, es einsehen zu drfen? Hubbard behauptet, der bloáe Anblick dieser gef„hrlichen Materialien genge, um einen WOG krank zu machen oder ihn in den Wahnsinn zu treiben. (WOG ist sein bezeichnendes Etikett fr jeden Nicht-Scientologen. Ein WOG, so sagt er uns, ist ein Wrdiger Orientalischer Gentleman - mit anderen Worten: ein stopider Untermensch-, und damit kann man schlieálich nie schief liegen, was? V”llig menschlich. Er selbst, sagt er, stamme nicht von diesem Planeten; aber er versichert uns, daá er hier nur die besten Absichten verfolge.) Nun, einige WOGS haben den Verdacht ge„uáert, daá hier finanzielle Hintergedanken im Spiel sind...aber er mochte ja nur, daá niemand krank wird. Denn sehen Sie mal, wenn ein WOG auch nur einen flchtigen Blick auf das geheime Material wirft, kriegt er auf der Stelle eine galoppierende Blinddarmentzndung... Na sch”n. Wir werden ja sehen, wieviele WOGS von der Lektre des Materials krank werden, jetzt da es in diesem Buch vorliegt. Und ich bin sicher, Hubbard wird mit Erleichterung feststellen, daá eben keine nachteiligen Wirkungen auftreten. Er kann also getrost seine Materialien in gr”átm”glichem Umfang publik machen und fortfahren in der groáen 32 Aufgabe, den Planeten 'klar'zu machen. Und wie anders sollte das zu bewerkstelligen sein, wenn nicht dadurch, daá man den Clearing-Kurs und den O.T.-Kurs Millionen von Menschen zug„nglich macht? Soll er ihn doch im Fernsehen vorfhren und in s„mtlichen Zeitungen ver”ffentlichen. Der Weg zur weltweiten Verbreitung dieses Wissens steht jetzt offen. Hubbard besteht darauf, daá Scientology funktioniert. Nun, es l”st in der Tat gewisse Wirkungen aus, wie auch dieses Buch beweist. Folgendes kann zum Beispiel passieren, wenn man ein 'Engram' durchlaufen l„át:*) ,,Man kann einem Pre-Clear (d.h. einem, der das Processing noch nicht durchlaufen hat) beinahe das Rckgrat brechen, wenn man ihn auffordert, den 'tractor' (eine Art Zentrifugalkraft) um seinen K”rper zu kontaktieren und gleichzeitig den 'pressor' (Druck) auf sein Rckgrat abzuschalten." ,,lch war in einer Gef„ngniszelle. Eine Schlinge wurde mir um den Hals gelegt. Ich w„lzte mich auf dem Boden, die Detektor-Dosen immer noch in der Hand, und schnappte nach Luft. Mein Kopf wurde von derart heftigen Zuckungen hin- und hergerissen, daá ich das Gefhl hatte, er wrde mir vom Rumpf gerissen." Jede Prozedur, die derart drastische Wirkungen hervorruft, sollte ernsthaft untersucht werden. Aber der volle Zugang zur Scientology wird so gut wie unm”glich gemacht durch die Bedingungen, denen man sich unterwerfen muá, wenn man sich damit n„her befassen will. Ich will einmal kurz schildern, wie unser Alltag in St. Hill (Scientology-Center in *) Ein 'Engram' ist im Fachjargon der Scientologen ein k”rperlicher oder seelischer Schmerz, der ins Unterbewuátsein abgesunken ist - da er ursprnglich nicht bewuát wahrgenommen wurde (z.B. unter Narkose w„hrend einer Operation) -, der aber jederzeit wieder aktiv werden kann, wenn „hnliche Begleit umst„nde gegeben sind wie bei dem originalen Ereignis. Das Processing eines Engrams besteht darin, daá man es 'durchlaufen' l„át bis es 'flat' (flach) ist und seine Wirkung verloren hat. 33 der N„he von London) aussah: Ich wohnte zusammen mit sieben Scientologen in einem Landhaus, und beim Frhstck verbreiteten sich die weiblichen Mitglieder regelm„áig ber irgendwelche 'Erscheinungen' und kaum verhllten sexuellen Tr„ume von L. RON HUBBARD, wie junge Nonnen, die vom Herrn Jesus tr„umen; es gab ein Auto fr sieben Leute, und dieses eine Girl hielt uns st„ndig auf; es blieben uns gerade noch fnf Minuten, um die 5 Meilen nach St. Hill zu schaffen, sonst wrden wir zu sp„t zum Unterricht kommen, und man weiá ja was das bedeutet-wenn dir das zweimal hintereinander passiert, kriegst du einen dreckigen grauen Lumpen um den Arm gewickelt und kannst damit rumiaufen. Die Typen rasen also mit 100 Sachen die schmale Landstraáe entiang, sie sind zu d„mlich um Angst zu haben, RON wird schon auf uns aufpassen, sagen sie sich, und dann kommen wir mal wieder gerade noch rechtzeitig an, da ist der Kleiderst„nder, schon derart mit Klamotten vollgeh„ngt, daá er immer wieder umf„llt, mickrige ungemtliche Zimmer mit Karten und Bulletins und Bildern von RON an den W„nden, das ganze wirkt wie eine triste Volksschule. Mein 'Zwilling', wie man hier dazu sagt-also mein Partner w„hrend der Sitzung am E-Meter-ist eine nette Dame mittleren Alters aus Kali fornien. Nach meiner Sch„tzung hat sie bereits drei Ehem„nner unter die Erde gebracht und mit jedem Sarg ne viertel Million Plus gemacht. Sie hat einen 'high tone' Arm, und ich kriege den Ton nicht runter, krie ge keinen Zeigerausschlag beim Dating Drill. Mein Magen krampft sich zusammen, die Angst kriecht in mir hoch: es kann sein, daá ich wieder in die Mangel genommen werde und eine schauderhafte'Condition'auf erlegt bekomme. Der Aufseher latscht herum. Er bleibt hinter einem jungen M„dchen stehen: ,,Du bekommst fr die Dauer des Out Tech die Kondition der 'Belastung' auferlegt", er”ffnet er ihr. Sie geht heulend raus und begibt sich zur Abteilung Ethik. Und dann steht er hinter meinem Stuhi. ,,Du bist in einer Kondition der Gefahr", sagt er zu mir. (Auf gut deutsch: irgend etwas macht mich zu einer Gefahr fr den Laden...) 34 ,,Aha!", bellt ein finsterer Leutnant von der 'Sea Org', der zusammen mit einem weiblichen Ethik-Offizier an der Tr steht (Ich nenne sie die Alte Sau). "Alle Mann antreten zum Sicherheits-Check!" Als ich an der Reihe bin, nehme ich die beiden Dosen in die Hand. ,,lst St. Hill ein Ort, wo du dich sicher fahist? " ,,Ja, natrlich." ,,Da war eben ein Zeigerausschlag. Was meinst du wohl, was das bedeu ten k”nnte? " ,,Naja, wir sind hier umgeben von suPpressiVen Personen. Es macht mir Angst, wenn ich dran denke, daá st„ndig diese Teufel um uns herum sind." Ich hatte gelernt, schnell zu schalten... Ich erinnerte mich an jemand namens Polly Stathis; die hatte, zusam men mit acht weiteren 'kriminellen Elementen', das Clearing-Material an einen Psychiater verraten. RON lieá sie in seiner Zeitung THE AUDITOR alle zusammen fr 'VOGELFREI' erkl„ren. Das bedeutet: Sie haben keine Aussicht auf Amnestie. Jedes Mitglied der 'Sea Org', das mit ihnen Verbindung aufnimmt, muá sich einem R-2-45 unterziehen. Wenn sie jemals bei einer Org auftauchen, mssen sie sofort einem 'Um kehrverfahren' unterzogen werden. (Nach Angaben von RON kann man bei einem 'Umkehrverfahren' wahnsinnig werden.) Man darf sie reinlegen, belgen und fertigmachen. Sie sind vogelfrei. Ich erinnere mich an einen jungen Zen Hippie, der mitten in der Nacht aus dem Landhaus rausgeworfen wurde, weil er gesagt hatte, fr ihn sei Zen besser als Scientology. Ich erinnere mich an ein Bulletin: Jeder, der w„hrend des 'Auditing' Pot raucht, wird der Polizei bergeben...('Was ist denn das fr ein Spitzelverein', dachte ich, aber ich unterdrckte den Gedanken sofort.) Ich erinnere mich, wie ich an einem Wochenende nach ein paar Drinks einem, den ich fr einen Freund hielt, gewisse Zweifel an der Scientology anvertraute. "Das werden sie beim n„chsten Sicherheits-Check aus mir rausholen", 35 schluchzte er. ,,Warum gehst du nicht gleich zur Abteilung Ethik und machst ein volles Gest„ndnis..." Ich erinnere mich an eine finstere alte Fotze, die mich in eine Besen kammer zerrte (die Auditing-Zimmer waren mal wieder alle beffllt); sie setzte mich an den E-Meter und fragte: ,,Hast du gegenber L. RON HUBBARD irgendwelche unfreundlichen Gedanken?...Zeigerausschlag...Was meinst du wohl, was das be deuten k”nnte?" ,,Er ist so sch”n, daá ich ganz von ihm geblendet bin. Ich kann mir nicht helfen: manchmal bin ich richtig neidisch auf ihn..." Oder um es mit den Worten von Celine zu sagen: "W„hrend dieser gan zen Zeit sprte ich wie mich meine Selbstachtung immer mehr verlieá, bis sie schlieálich volikommen weg war-gewissermaáen offiziell be seitigt..." Wie ein Anthropologe, der nach unaussprechlichen Erniedrigungen schlieálich in einen Stamm von Wilden aufgenommen wird, bemhte ich mich hartn„ckig, am Ball zu bleiben und an die Groáe Medizin ran zukommen, selbst wenn ich dafr das Heilige Krokodil ficken máte. Ich suchte mir Verbndete und hielt sie mir warm, hatte sogar meinen Jungen bei der Abteilung Ethik (-womit ich sozusagen der Alten Sau einen reinwrgte..). Trotzdem wurde ich zu einem Joberg-Test befohlen, nachdem ich bei der Frage "Was máte geschehen, damit Scientology bei jedem funktio" niert? " ausgestiegen war (d.h. ich war unf„hig, mich der Frage zu stellen.) Der Joberg, der erstmals in "Inside Scientology" publik gemacht wird, besteht aus 104 Fragen ber jede Art von krimineller Handlung, die man sich vorstellen kann. ,,Hast du jemals eine Baby Farm betrieben?" Jede Frage muá solange behandelt werden bis der Betreffende 'sauber' ist, und dieser Joberg dauerte drei Wochen, weii es zu wenige Auditoren gab, um ihn an all den Kanditaten durchzufhren. Drei Wochen, in de nen man auf harten Sthlen in einem kleinen Wartezimmer hockte und Science-Fiction-Romane las; und man muáte st„ndig darauf vorbereitet sein, daá sich ein Spitzel mit breitem Grinsen an einen ranmachte und 36 fragte: ,,Was h„lst du von der neuen Attestation Order?" ,,lch bin sicher, RON weiá genau was er tut." Und es empfiehlt sich auch, jedesmal wenn man an einem Ethik-Offizier oder einem von der Sea Org vorbeikommt, mit unb„ndiger Begeisterung "Thank you Ron!" zu schreien. Wir, die wir uns fr'politische F„lle' hielten, achteten auf Distanz zu den gew”hnlichen Kriminellen und Fuckups. ('Die da war beim Auditing besoffen, und auáerdem ist sie die gr”áte Nervens„ge in der ganzen westlichen Hemisph„re..') Die Alte Sau von der Abteilung Ethik kommt immer mal wieder rein gelatscht und sagt: ,,lch hab geh”rt, ein paar von euch Typen haben ihre F„lle miteinander diskutiert und rumgen”rgelt." Einer der politischen F„lle-er geh”rt der 'Bewegung' schon seit 1945 an und hat miterlebt, wie all die alten Kameraden abges„gt wurden- erz„hlt mir, er sei nur da um zu beweisen, daá RON die Revolution ver raten habe. Diese gef„hrliche Mitwisserschaft entnervt mich restlos. Schon das bloáe Anh”ren einer solchen Žuáerung bedeutet, daá man es verschissen hat bis in die Eiszeit. Mittagspause. Die Kantine ist verdreckt, die Sandwiches sind naá und lapprig. Der Soft Drink Automat ist keputt und befindet sich gewissermaáen in einer 'Kondition der Belastung'. Ein klarer Fall fr die Abteilung Ethik. Mehrere Misset„ter, dreckig und unrasiert, graue Lumpen um die Arme gewickelt, gehen herum und bitten um Unterschriften fr ihre Petitionen, damit man sie wieder mitmachen l„át - und damit sie wieder ihr Geld loswerden k”nnen. ,,William Burroughs sofort zur Abteilung Ethik!" Sie wollen, daá ich mich von Mr. Bradly Mr. Martin trenne (einer Figur in meinen Romanen). Naja, der wurde sowieso langsam alt... Also mal wieder zurck zum Joberg... ,,Hast du jemals eine Leiche versteckt?" ,,Selbstverst„ndlich nicht." 37 ,,lch hab da aber einen Zeigerausschlag. Was meinst du wohl, was das bedeuten k”nnte?" Scharf und deutlich wie auf einer Filmieinwand sehe ich mich, wie ich in antiker Zeit irgendwo im Vorderen Orient in einer Gasse eine Leiche beiseite schaffe; ganz deutlich der Gestank dieser Gasse und das Gefhl einer anderen Zeit. ,,lch glaube, das ist 'Ganzspur'.." (d.h. etwas aus einem frheren Leben). ,,Hast du in diesem Leben jemals eine Leiche versteckt?" ,,Nein." ,,Die Spur ist sauber." Solche flchtigen Eindrcke - als wrde man ein Stck Film sehen - kommen beim Auditing immer wieder vor. Ich will nicht behaupten, daá man sich da an ein frheres Leben erinnert, aber irgend etwas kommt hoch. Als Schriftsteller schnappt man immer irgendwo etwas auf, und eine Anzahl von Szenen die ich sp„ter in meinem Buch "The Wild Boys" verwendet habe, sind mir bei Sitzungen am E-Meter gekommen. Sp„ter war ich dann imstande, ebensolche Ergebnisse zu erzielen, indem ich das Auditing an mir selbst durchfhrte. Nach dem Joberg und zwei weiteren Prfungen, die von mir verlangt wurden und die ich selbst bezahlen muáte, kam ich schlieálich nach Edinburgh zur Org fr Fortgeschrittene, wo ich den Clearing-Kurs absolvieren sollte. Ein bulliger ClA-Typ unterzog mich dem abschlieáenden Sicherheits-Check: ,,Hast du jemals pers”nliche Kontakte mit Kommunisten gehabt?" ,,Oh ja, mit ner ganzen Menge, und mit CIA-Leuten auch..." ,,Verbirgst du mir etwas?" ,,lch glaube nicht." ,,Zeigerausschlag.." Schlieálich muáte ich mit der Wahrheit heraus. ,,lch habe Magie angewandt gegen RON." ,,Was hat dich dazu veranlaát?" ,,Suppressive natrlich. Die wollten mich von RON weglotsen." 38 ,,Deine Nadel flieát." (d.h. die Aussage ist 'sauber') Der Clearing-Kurs besteht aus einer Reihe von widersprchlichen Feststellungen in Form von gegens„tzlichen Paaren, und das Durchlaufen dieser Prozedur verleiht eine gewisse Immunit„t gegenber kontradiktorischen Befehlen und Impulsen. Wenn man also gesagt bekommt "Mich erschaffen als Geist, damit ich Gott werde - Dich erschaffen als K”rper, damit du Tier wirst", dann sieht man den Betreffenden einfach nur noch an und sagt: ,,lch flieáe." Scientology ist im Prinzip ein Kontrollsystem. Es ist wie ein Staat mit eigenen Gerichten, einer eigenen Polizei, Strafen und Belohnungen. Es ist modelliert nach der Struktur einer verschworenen Gemeinschaft - genau wie die CIA, der Islam, die Mormonen, usw. Drinnen sind die, die im Besitz der Wahrheit sind und folglich immer recht haben - drauáen sind die Roten, die Abtrnnigen, die Ungl„ubigen, die Suppressiven Selten ist diese Formel mit derart vollendetem Affront in die Praxis umgesetzt worden. Es ist genauso als wrde man in einen Laden gehen, um sich einen Anzug zu kaufen, und der Verk„ufer sagt: 'Ich belege dich mit einer 'Kondition des Zweifels', und man muá die ganze Nacht im Lager arbeiten und mit einem grauen Lumpen am Arm herumiaufen und die ganze Belegschaft mit Bittgesuchen traktieren, damit man wieder Kunde sein und etwas kaufen darf... Und wie macht der Hubbard das? Mit dem E-Meter natrlich. Der E-Meter ist - unter anderem - in der Hand des Experten ein zuverl„ssiger Lgendetektor. Die CIA benutzt ebenfalls Lgendetektoren und unterzieht das gesamte Personal st„ndigen Sicherheits-Checks. Mit diesem simplen Ger„t kann sich also jede Organisation zu einem Gott machen, vor dem sich keine Tat und kein Gedanke verbergen l„át. Auáerdem ist der E-Meter ein Bio-Feedback Instrument, das einen schwachen Stromstoá durch das Gehirn schickt. Die st„ndig wiederholten Kommandos w„hrend des Auditing lenken das Bewuátsein des Betreffenden in bestimmte Regionen des Gehirns. Es handelt sich also um eine Art elektrische Stimulierung dieser Hirnreglonen. Das k”nnte eine Erkl„rung sein fr die pr„zisen Bilder und Bildfolgen, die man machmal beim Auditing sieht. 39 In Ruáland werden schon seit langem (und in Amerika seit einiger Zeit) telepathische Versuche durchgefhrt, und zwar mit „hnlichen Ger„ten. Die'fallende Nadel'-ein Anzeichen von Angst, Widerstand, Schuidgefhl, Scham-kann auch aus gr”áerer Entfernung ausgel”st werden: durch einen 'Sender', der Daten ber Personen oder Situationen ausstrahlt, auf die der Empf„nger (dessen Gedanken man steuern will) sehr stark negativ reagiert. Das Auditing kann also ber groáe Entfernungen hinweg auf telepathischem Wege durchgefhrt werden, und vielleicht ist es in der Tat so, daá RON euch alle an der Strippe hat... Man hat die Entdeckung gemacht, daá sich negative Gedankenimpulse ber gewisse Entfernungen hinweg senden lassen, sodaá der Empf„nger die Orientierung verliert oder gar bewuátlos wird. Diese Experimente sind beschrieben in einem Buch mit dem Titel PSYCHIC DISCOVERIES BEHIND THE IRON CURTAIN (deutsch PSI, von Ostrander/Schr”der, im Scherz Verlag). Wenn also RON einen miáliebigen Kandidaten zum Feind erkl„rt, lenkt er den Haá jedes Scientologen auf diese Person. Das mag durchaus eine sch„digende Wirkung auf den Betreffenden haben. Ich berlasse es dem Leser, ob er daraus den Schluá ziehen will, daá diese 'Magie' stark genug sein k”nnte, um z.B. einen Schwall von anonymen Briefen an die Polizei hervorzubringen - wie krzlich in London geschehen - woraufhin 30 000 Exemplare der Olympia-Press-Ausgabe von INSIDE SCIENTOLOGY in einem Londoner Auslieferungslager konfisziert wurden. Andere Briefe bewirkten, daá das Telefon des Verlegers - angeblich auf dessen eigenen Wunsch - abgestellt wurde. Und dann verschwand ein Stapel Manuskripte aus seiner Wohnung. Andere, die gegen Scientology Stellung bezogen haben oder die Organisation verlieáen, berichten von „hnlichen Vorf„llen. Es wird Zeit, daá sich die WOGS zusam ntun und gemeinsam gegen derartige Praktiken vorgehen. Die Ver”ffentlichung dieses Buches ist ein wichtiger Schritt in dieser Richtung. Mr. Kaufman sagt abschlieáend: "AII die verschiedenen 'Leistungsgrade' und 'Erkenntnisebenen' existieren natrlich nur in den K”pfen der Scientologen. Sie dienen RON nur als Test, mit dem er herausfindet, wie gut 40 gl„ubig der Pre-Clear ist. Und fr diesen dienen sie allein dazu, ihn immer tiefer in einen Zustand der Hypnose zu lotsen. Was der Kandidat bei den einzelnen Sitzungen an Fortschritten zu machen glaubt, ist v”llig unerheblich. Es ist jedenfalls nicht das, was die Zeigerausschl„ge am E- Meter verursacht. Die werden vielmehr verursacht von den kaltschn„uzigen, suggestiven Befehlen des Auditors, der sie mit einem einschmeichelnden Tonfall vorsagt und so den Zeiger hin- und hertanzen l„át wie den Schwanz eines Hundes, dem man ein paar freundliche Worte sagt." Es ist festzuhalten, daá Hubbard hierfr eine Technik entwickelt hat, die dringend von Nicht-Scientologen untersucht werden máte. Was er mit Hilfe des E-Meters entwickelt hat, ist geradezu ein Bio-Feedback System zur Gedankenkontrolle. 41 THE CHURCH OF SCIENTOLOGY The Hubbard Scientology Organisation WORLD WIDE Founder L. Ron Hubbard Saint Hill Manor, East Grinstead Sussex, England 5. Dezember 1972 An den Herausgeber ROLLING STONE 25, Newman Street LONDON Sehr geehrter Herr, In Ihrer Ausgabe vom 9. November 1972 (Nr. 121) bespricht William Burroughs auf den Seiten 46 & 47 das Buch INSIDE SCIENTOLOGY von Robert Kaufman. Dieses Buch ist Gegenstand eines Verfahrens wegen Beleidigung und bler Nachrede gewesen. Der Verlag Olympla Press wurde wegen Beleidigung und bler Nachrede verurteilt, und das Gericht ordnete an, daá s„mtliche Exemplare des Buchs eingezogen werden. Die n”rglerische Rezension von Herrn Burroughs ist nicht nur ermdend - sie ist irrefhrend. Beiliegend eine Liste dieser irrefhrenden Aussagen zusammen mit entsprechenden Berichtigungen, aus denen zu ersehen ist, daá Herr Burroughs vielleicht ein Schriftsteller sein mag - jedoch einer der es mit der Wahrheit nicht immer so genau nimmt. Eine Kopie des Schreibens geht an Herrn Burroughs. Mit freundlichen Gráen, R. Sorrell Church of Scientology. Anm.: Burroughs nimmt im folgenden Sorrells Berichtigungen im vollen Wortiaut auf, deshalb wurde auf den gesonderten Abdruck von Sorrells Schriftsatz verzichtet. 42 WILLIAM BURROUGHS Zu R. Sorrells 'Berichtigungen' meiner Rolling-Stone-Besprechung von Robert Kaufmans Buch INSIDE SCIENTOLOGY Wenn man sich diesen Schriftsatz durchliest, stellt sich sofort heraus, daá Herr (oder Frau, oder Fr„ulein) R. Sorrell und ich aneinander vorbeireden. Seine Redeweise ist die eines Angestellten einer Organisation, und als solcher muá er eben gewisse Dinge sagen und jederzeit einen Standpunkt vertreten, den ihm diese Organisation vorschreibt. Eine Organisation, die ber eine Flotille verfgt, ein Flaggschiff, Villen in Tanger, Landh„user in Sussex, Bros in verschiedenen Groást„dten auf der ganzen Welt, von Sdafrika bis Tokio. Eine Organisation, die nach Mr. Sorrells eigenen Angaben 5 Millionen Mitglieder hat. Eine Organisation, die Tausende von Angestellten besch„ftigt. Eine Organisation, die es sich aus Prestigegrnden leisten kann, 80 000 Englische Pfund zu verlieren bei einem Zivilprozeá, der auch mit noch so vielen Gebeten in der Scientology-Kapelle nicht zu gewinnen war.* Mr. Sorrell spricht fr diese Organisation. Ich spreche hier in meiner Zwei-Zimmer-Wohnung fr mich als Individuum, ohne Zugeh”rigkeit zu einer Organisation oder einer Religionsgemeinschaft. Daá wir also aneinander vorbeireden, ist leicht zu sehen: Punkt 1: Sicherheits-Checks. Sorrell: "Sicherheits-Checks werden seit 1968 nicht mehr durchgefhrt." Ich war 1968 in St. Hill, wie Mr. Sorrell sehr gut weiá. Und um diesen Zeitpunkt ging es in meiner Besprechung. Ist man etwa ungenau, wenn man in einem Buch ber das Jahr 1944 den Krieg erw„hnt? Nur weil es diesen Krieg seit 1945 nicht mehr gibt? Also: als ich in St. Hill war, wurden Sicherheits-Checks durchgefhrt. Und genau um diesen Zeitpunkt ging es. Nach 1968 bin ich nicht mehr in St. Hill gewesen. Im brigen: Die Tatsache, daá man etwas abgestellt hat, kann keine Entschuidigung dafr sein, daá man es zun„chst einmal praktiziert hat. *Das Urteil gegen den Verlag Olympia Press wurde von der Revisionsinstanz aufgehoben. 43 Punkt 2: Drastische Strafen. Sorrell: "Die drastischste Strafe, die verh„ngt wird, ist Exkommunikation - das ist das Recht jeder Gruppe oder Religionsgemeinschaft. Schwerere Strafen, wie Gef„ngnis oder Todesstrafe, bleiben immer noch den Regierungen vorbehalten." Ich rede von den Strafen, die 1968 verh„ngt wurden - zu dem Zeitpunkt, um den es in meinem Artikel ging - erinnern Sie sich? Ich erinnere mich, daá Polly Stathis fr vogelfrei erkl„rt wurde, Die Tatsache, daá Polly Stathis inzwischen rehabilitiert wurde und seither niemand mehr fr vogelfrei erkl„rt werden darf, macht aus meiner Aussage noch keine Falschmeldung. Punkt 3: 10 000 Dollar. Sorrell: "Wer mit dem Service nicht zufrieden ist, kann sein Geld wiederbekommen. Versuchen Sie mal, so eine Garantie von einem Psychiater zu bekommen." Habe ich denn das Gegenteil behauptet? Punkt 4: Materialien kompetenten Forschern auf anderen Gebieten zug„nglich machen. Sorrell: "Mr. Burroughs máte eigentlich wissen, daá es auf diesem Gebiet keine anderen kornpetenten Leute gibt. Das Eintrichtern von 'positiven', sozial 'erwnschten' Verhaltensnormen in 'dissoziale' Patienten, denen man das Hirn durch die Mangel dreht oder unter Strom setzt, ist heute eine tagt„gliche Realit„t. Leute, die das tun, k”nnen doch gewiá nicht seine 'Experten' sein." Gewiá nicht, Mr. Sorrell. Wie kommen Sie eigentlich darauf? ('Die Psychiater sind unsere FEINDE - Mr. Burroughs hat aber uns kritisiert - Deshalb muá er ein Freund der Psychiater sein' - ??) Ich erinnere mich, daá Mrs. Hubbard in ihrer Antwort auf meinen MayfairArtikel st„ndig nur was von Psychiatrie geschwafelt hat, als sei ich mit dem Vorsatz angetreten, diesen dubiosen Berufstand bis zum letzten Atemzug zu verteidigen. Ich habe damals gesagt: 'Nach meiner Meinung 44 sollten 90 Prozent der Leute, die den sogenannten Beruf eines Psychiaters ausben, sofort zu Veterin„r„rzten degradiert werden.' Also reichlich unwahrscheinlich, daá ich ausgerechnet solche Leute als meine Experten ins Feld fhren wrde, nicht? Die Experten, die ich heranziehen wrde, sind Leute, die mit Polygraphen arbeiten, mit Hirnwellen, elektrischer Hirnstimulation, Biofeedback und Feedback zwischen menschlichem Gehirn und Computer. Experten, die genau feststellen k”nnten, welche Art von Hirnwellen w„hrend des Auditing am E-Meter auftreten und was fr Ver„nderungen von Blutdruck, Herzschlag und Muskelentspannung zu beobachten sind. Und ferner: ob es Hirnwellen gibt, auf die der EMeter nicht reagiert. Experten also, die den Anwendungsbereich und die Grenzen disses Instruments definieren k”nnten- Dr. Grey Walter von der Neurological Foundation in Bristol; Dr. Joe Kamiya, der am Langley Porter Institute in San Francisco auf dem Gebiet des Bio-Feedback arbeitet; Dr. Barbara Brown, Leiterin der Abteilung 'Experimental Physiology' im Veterans Administration Hospital in Sepulveda/Kalilornien, und ebenfalls t„tig auf dem Gebiet des Bio-Feedback; Prof. Delgado, Grundlagenforscher auf dem Gebiet der elektrischen Hirnstimulierung. Punkt 5: Als Verr„ter gebrandmarkt. Sorrell: "Mr. Burroughs verschweigt, daá er nur nach St. Hill h„tte zurckkehren mssen, und die Anweisung w„re sofort aufgehoben worden." In diesem Punkt befinden sich sowohl Mr. Sorrell als auch ich im Irrtum. Die 'Kondition des Verrats' wurde mir nicht aufgrund meines Mayfair- Artikels auferlegt, sondern bereits vorher, sie wurde dann aufgehoben und meines Wissens nach Erscheinen des Artikels nicht erneut ausgesprochen. Wenn mir ein Irrtum unteriaufen ist, geniere ich mich nicht, ihn zuzugeben. Da ich keine Organisation bin, sondern ein einzelner Mensch, kann ich mir das auch leisten. Punkt 6: ...daá er einen finanziellen Vorteil davon hat... Sorrrell: "Die Scientology-Kirche ist eine Non-Profit-Organisation. 45 L. Ron Hubbard verdient daran kein Geld." Ich habe bereits einiges aufgefhrt, was dieser Kirche geh”rt. Mr. Hubbard kann ber Schiffe, Villen und Landh„user verfgen. Ich wage also zu behaupten, daá er mit dieser Non-Profit-Organisation durchaus Profit macht. Fr einen armen Schlucker lebt er jedenfalls auf groáem Fuá. Punkt 7: Wog. Sorrell: "Ein Ausdruck, der von unserer Kirche nicht verwendet wird Im brigen: auch alle Scientologen waren einmal Nicht-Scientologen. Der Ausdruck lieáe sich allerdings zutreffend auf einen Menschen wie Mr. Burroughs anwenden, dessen man gelnde Bereitschaft zur Aufrichtigkeit ihn dazu gebracht hat, eine Kirche zu bespitzeln." Ich habe Tonbandvortr„ge von Mr. Hubbard geh”rt, in denen er den Ausdruck 'Wog' benutzte. Ich habe ihn erkl„ren h”ren, die Abkrzung stehe fr 'Wrdiger Orientalischer Gentleman'. Ich habe Mitteilungsbl„tter gesehen, in denen von der 'Wog'-Welt und Ihren 'Wog'-Gesetzen die Rede ist. Bekanntlich wird der Ausdruck 'Wog'auf jeden angewandt, der keine weiáe Hauffarbe hat. Mr. Sorrell meint, der Ausdruck lieáe sich zutreffend auf einen Menschen wie Mr. Burroughs anwenden? Vielen Dank, Mr. Sorrell. Ich wrde liebend gern eine Hautfarbe loswerden, die sich von den Conquistadoren bis Hiroshima in Verruf gebracht hat. Eine Kirche bespitzeln? Ich bin kein religi”ser Mensch, Mr. Sorrell. Ich sehe mich auáerstande, mit jemandem zu kommunizieren, der mir mit einem religi”sen Glauben ankommt. Gleichgltig ob er seine religi”sen Uberzeugungen von den Kommunisten, von den Katholiken oder von den Scientologen hat. Die wissen auf alles die Antwort schon im voraus. Fakten interessieren sie nicht. Ich habe der Scientology in dem Augenblick den Rcken gekehrt, wo fr mich feststand, daá es eine Religion ist, die nichts zu tun hat mit der wissenschaftlichen Erforschung eines Gebietes, das mich interessiert. Punkt 8: Clearing-Kurs und O.T.-Kurs Millionen von Menschen zug„nglich machen.... 46 Sorrell: "Genauso gut k”nnte man jemand ein elektrisches Skalpell in die Hand drcken und ihm erkl„ren, er sei jetzt ein qualifizierter Chirurg." Es sei denn, der Strom f„llt mal aus, was? Jedenfalls kann ich mit dieser Art von Vergleich nichts anfangen. Punkt 9: Der volle Zugang zur Scientology wird so gut wie unm”glich gemacht... Sorrell: "Es werden t„glich berall auf der Welt Vortr„ge darber ge halten. Es gibt an die 40 Bcher und 150 Tonbandvortr„ge, die man kaufen kann - im Buchhandel oder per Post. Die Kurse stehen jedem offen, der nichts Kriminelles im Schilde fhrt." Gut, da habe ich also bertrieben; das will ich Ihnen zugestehen. Punkt 10: Sicherheits-Checks Sorrell: Sicherheits-Checks werden seit 1968 nicht mehr durchgefhrt." Das hatten wir schon mal. In dem Artikel geht es um meine Erfahrungen in St. Hill im Jahre 1968. Damals wurden Sicherheits-Checks durchgefhrt. Punkt 11: Polly Stathis fr vogelfrei erkl„rt... Sorrell: "Seit 1968 wird niemand mehr fr vogelfrei erkl„rt. Die Anordnung in dem zitierten Fall wurde widerrufen." Ich beziehe mich auf die Anordnung von 1968. Daá sie sp„ter auáer Kraft gesetzt wurde, war mir nicht bekannt. Punkt 12: Pot rauchen... Sorrell: "Das Auditing funktioniert nicht, wenn der Betreffende unter Drogeneinwirkung steht." Da máten Sie mal genauer definieren, was Sie unter 'Drogeneinwirkung' verstehen und welche Arten von Drogen Sie damit meinen. 47 Steht einer 'unter Aikohol', wenn er sich bers Wochenende ein paar Drinks genehmigt hat? Punkt 13:...sprte ich, wie mich meine Selbstachtung immer mehr verlieá... Sorrell: "Mr. Burroughs erniedrigte sich selbst durch seine offen zugegebene Unaufrichtigkeit." Allerdings. Das Unaufrichtige und Erniedrigende dabei war, daá ich schon durch meine bloáe Anwesenheit (in St. Hill) Praktiken und Verfahrensweisen stillschweigend sanktionierte, die mir in Wirklichkeit gegen den Strich gingen. Die Tatsache, daá einige dieser Praktiken und Verfahrensweisen inzwischen aufgegeben wurden, l„át.darauf schlieáen, daá sie den Scientologen mittlerweile selbst nicht mehr geheuer sind. Punkt 14:...geh”rt der 'Bewegung' schon seit 1945 an... Sorrell: "Die Scientology-Kirche gibt es erst seit 1954." Die 'Bewegung' gab es schon vorher. Punkt 15:...dreckig und unrasiert, graue Lumpen um die Arme... Sorrell: "Graue Armbinden - nicht graue Lumpen. Und niemals ungewaschen oder unrasiert." Ich habe 1968 die Anweisung gelesen, in der es hieá: Wer mit einer 'Kondition der Belastung' oder etwas Schlimmerem belegt worden ist, "darf sich nicht waschen und nicht rasieren." Punkt 16:...ebensolche Ergebnisse erzielt, indem ich das Auditing an mir selbst durchfhrte. Sorrell: "Das Ziel der Scientology besteht nicht darin, neues Material fr schriftstellerische Zwecke zu entdecken, sondern geistige Bewuátheit und Freiheit zu erlangen." Da haben wir also die offizielle Verlautbarung in Sachen Kunst. Neues Material fr schriftstellerische Zwecke zu gewinnen w„re demnach unvereinbar mit dem Streben nach geistiger Bewuátheit und Freiheit. Mr. 48 Sorrell verst”át hier auáerdem gegen den Scientology Auditing Code: "1. Ich gelobe, dem Pre-Clear keine Beurteilung oder Bewertung aufzudr„ngen." Und da will er mir nun vorschreiben, was ich aus dem Auditing fr mich entnehmen darf und was nicht? Punkt 17: Ich habe Magie angewandt gegen RON... Sorrell: "Der E-Meter ist kein Lgendetektor. Mit seinem Verhalten hat Mr. Burroughs dafr selbst den Beweis geliefert. Wenn eine Beratung Sinn haben soll, muá vom Gemeindemitglied Aufrichtigkeit erwartet werden. Ein Gemeindemitglied, das es an Aufrichtigkeit fehlen l„St, wird Schuidgefhle empfinden und seine Unlauterkeit anderen anlasten - so wie es Mr. Burroughs getan hat." Na mal langsam, Hochwrden. Ich bin kein Mitglied Ihrer 'Gemeinde'. Mr. Hubbard sagt: Der E - Meter ist ein Lgendetektor. Lesen Sie mal das Kapitel 'Security Cecking' auf Seite 21 von 'E-Meter Essentials' nach: "10. Wenn der Pre-Clear etwas verschwiegen hat, wird der E-Meter das Klar-Zeichen nicht geben." "12. Was der E-Meter anzeigt, stimmt." Also: entweder der E-Meter ist ein Reaktions-Detektor - und damit ein Lgendetektor-oder er ist gar nichts. Punkt 18: Scientology ist im Prinzip ein Kontrollsystem. Sorrell: "Mr. Burroughs verwechselt den Arsch mit dem Gesicht"... (na, na, Hochwrden, wer wird den n gleich vulg„r werden...) "Scientology legt das Kontrollsystem bloá: indem man es als solches erkennt, macht man sich davon frei." Eine kirchliche Organisation ist schon durch ihre hierarchische Struktur ein Kontrollsystem. Punkt 19:....der Verk„ufer sagt: 'Ich belege dich mit einer Condition des Zweifels'... Sorrell: "Genauso gut k”nnte man sagen, 'Wenn du in England lebst, wirst du wegen Hochverrats vor Gericht gestellt'..." 49 Da kann ich Ihnen zwar nicht ganz folgen, Hochwrden, aber es klingt omin”s. Punkt 20: Der E-Meter ist ein zuverl„ssiger Lgendetektor. Sorrell: "Mr. Burroughs hat durch sein eigenes Verhalten gezeigt, daá dem E-Meter eine Menge Lgen entgehen." Na h”ren Sie mal Hochwrden. Wollen Sie damit etwa sagen, daá L. Ron Hubbard etwas Falsches gesagt hat? In seinen 'E-Meter Essentials' von 1961, die ich bereits zitiert habe, hat er der, E-Meter als einen zuverl„ssigen Lgendetektor bezeichnet. Und in der Tat muá er davon berzeugt gewesen sein, denn schlieálich wurden doch einschneidende Entscheidungen ber das Leben und die Zukunft seiner 'Gemeindemitglieder' getroffen aufgrund von Sicherheits-Checks, die mit dem E-Meter durchgefhrt wurden. "Was der E-Meter anzeigt, stimmt." Wollen Sie jetzt vielleicht behaupten, die Sicherheits-Checks seien abgeschafft worden, weil sie sich als unwirksam herausstellten? Daá 7 Jahre lang, von 1961 bis 1968, Sicherheits-Checks durchgefhrt wurden mit einem Instrument, das - nach Ihrem eigenen Eingest„ndnis - als Lgendetektor wertlos gewesen sein soll? Daá Scientology-Fhrungskr„fte ihre Position einbáten, daá 'Gemeindemitglieder' aus der 'Kirche' ausgestoáen wurden, als Verr„ter und Feinde gebrandmarkt und z. T. fr vogelfrei erkl„rt wurden - als Folge von Sicherheits-Checks, die mit einem unzu" l„ngl ichen Lgendetektor durchgefhrt wurden? Mit einem I nstrument, das dazu noch - wie Sie in Punkt 17 sagen - berhaupt kein Lgendetektor ist? Das nenne ich ein beachtliches Eingest„ndnis, Mr. Sorrell... Punkt 21: St„ndig wiederholte Kommandos... Sorrell: "Scientology-Processing hat - im Gegensatz zu dem Eindruck, der hier erweckt werden soll - nichts mit Hypnose zu tun." Ich beziehe mich hier auf Mr. Kaufmans Buch Fr die Richtigkeit seiner Angaben habe ich nicht geradezustehen. Punkt 22:...vielleicht ist es in der Tat so, daá RON euch alle an der Strippe hat. Sorrell: "Die ganzen 5 Millionen gleichzeitig?" 50 Merken Sie eigentlich nicht, wenn man sie auf den Arm nimmt, Hochwrden? Punkt 23:...daá diese 'Magie' stark genug sein k”nnte... Sorrell: "Wenn das so ist, dann sollte Mr. Burroughs seine Ansichten in Presse und Fernsehen zur Diskussion stellen." Was ich auch wiederholt getan habe. Punkt 24: Mr. Girodias Punkt 25:...„hnliche Vorf„lle... Sorrell: "Polizeirazzien sind fr Mr. Girodias seit vielen Jahren eine vertraute Erscheinung. Da dieses spezielle Ereignis also weniger die Folge einer 'magischen' Handlung als vielmehr ein Teil von Mr. Girodias' normalem Berufsrisiko gewesen ist, muá man auch bei den anderen, nicht n„her belegten Vorf„llen den Einfluá von 'Magie'als fraglich ansehen." In diesen beiden Punkten ist mein alter Freund und Verleger Maurice Girodias angesprochen. Ich werde ihm vorschlagen, darauf selbst zu anworten. Punkt 26:...immer tiefer in einen Zustand der Hypnose... Sorrell: "Scientology arbeitet nicht mit Hypnose. Punkt 27: Mr. Kaufman: '...keine Leistungsgrade und Erkenntnisebenen...' Sorrell: "Falsch. Und im brigen widerlegt von Hunderttausenden von Menschen, die genau das erlangt haben, was ihnen versprochen wurde - und mehr!" Die beiden Punkte beziehen sich auf Mr. Kaufmans Buch. Es liegt bei Mr. Kaufman, ob er darauf anworten will. Punkt 28: 'Visfeedbacks brain control'...(sic) Sorrell: "Das Gemeindemitglied kann w„hrend des Auditing den E-Meter nicht sehen. Deshalb kann auch kein Feedback stattfinden. Es geht vielmehr um geistlichen Rat. Das 51 Gehirn ist dabei nicht angesprochen. Es ist keine Kontrolle durch Hypnose. Es ist eine Freiheit, eine geistige Bewuátheit." Zun„chst mal heiát der Ausdruck Bio - Feedback, und es geht dabei um ein Feedback zwischen elektronischen Schaltkreisen und psycho-physiologischen Vorg„ngen im menschlichen K”rper. Es ist richtig, daá das 'Gemeindemitglied' in den ersten Phasen des Auditing die Meáskala des E- Meters nicht sichtbar vor Augen hat (-vielleicht k„me beim Auditing mehr herašs, wenn das anders w„re...). Aber: vom Solo -Auditing - Kurs aufw„rts fhrt jeder das Auditing an sich selbst durch und beobachtet dabei den Zeigerausschlag am E-Meter. Er stellt sich selbst die Fragen und liest seine Reaktionen auf diese Fragen an einem elektronischen Ger„t ab. Wenn das nicht Bio-Feedback ist, dann wird man diesen Begriff wohl neu definieren mssen. Mr. Hubbard sagt, der E-Meter reagiere auf GEDANKEN. Mr. Sorrell sagt, das Gehirn sei dabei nicht angesprochen; und auch nicht irgendwelche Ver„nderungen von Puls und Blutdruck, wie man annehmen darf. Was registriert dann eigentlich der E-Meter, wenn er weder mit dem Gehirn noch mit dem K”rper etwas zu tun hat? Der E-Meter, so sagt uns Mr. Hubbard, reagiert auf Widerstand. Gemeint ist Widerstand auf einen Schwachstrom-lmpuls von einem halben Volt, der durch Gehirn und K”rper geschickt wird. Wo sollte denn dieser Widerstand auftreten, wenn nicht in Gehirn und K”rper? Wahrhaftig ein Mysterium. 52 Ali's Smile Ein Landhaus, junger Mann mit Aktentasche an der Tr. Die Tr wird ge”ffnet von einem grauhaarigen Mann, der einen blauen Morgenmantel tr„gt. "Ja?" "Ich bin Ihr hiesiger Scientologe...was kann ich fr Sie tun?" "Hau ab!" Die Tr knallt zu. Der Mann, Clinch Smith, wankt in sein Wohnzimmer zurck und bricht auf dem Sofa zusammen. Ein kraterf”rmiges Tal am Rand einer mittelgroáen englischen Stadt. Zu sehen sind authentische Cottages mit moosbewachsenen D„chern. Das 'Olde Bramble Tyme Motel', Wucherpreise, dnne W„nde. Uber das Tal ragt die riesige graue Schlackenhalde einer Kohlenzeche. Die Kamera bewegt sich zielstrebig voran. Ein Bauer stapft gelassen ber ein Feld. J„ger in roten R”cken (aus einem Bild, das in der 'Olde Marl Hole Tavern' h„ngt) betreten die Szene. Eine exzentrische Lesbierin attackiert sie mit ihrem Regenschirm. Sie wird von Hippies angefeuert. Jetzt strmt eine Bande von Halbstarken aus der 'Olde Marl Hole Tavern', und bald ist zwischen den Hippies und den Einheimischen eine Schl„gerei im Gang. Smith las sich den Brief noch einmal durch. "Deine geringsch„tzige Haltung gegenber Scientology macht dich zu einem down-stat, zu einer feindseligen Person. Ich schalte mich von dir ab. Komm mir ja nicht mehr auf meine Frequenz. Harry." Clinch verbarg das Gesicht in den H„nden und begann zu schluchzen. "Das ist nun der Dank; dabei hab ich doch fr seine Scientologykurse bezahlt." Er richtete sich mit einem theatralischen Blick seiner tr„nenverschleierten Augen auf, und da an der Wand hing Alis Dolch. 53 Es war vor dreiáig Jahren in Malaya. Das erste Mal sah er Ali auf dem Markt. Eine Menschenmenge fiel ihm auf. durch die eine seltsame Trennungslinie lief - die M„nner alle mrrisch und betreten, die Frauen strahlend und lachend. Er schob sich durch die Menge und da in der Mitte des Kreises war ein schlanker Junge von achtzehn Jahren, einen Vorhangstoff um den K”rper drapiert, das Gesicht mit einem ungeschickt aufgetragenen Make-up bemait. Vor ihm vollfhrte eine zahnlose alte Vettel einen zahnlosen obsz”nen Tanz. Er imitierte jede ihrer Bewegungen. Als er dem Jungen in die Augen sah, erkannte Clinch, daá dieser v”llig hilflos war; daá es eine Qual fr ihn war, was sein K”rper da tat. Er war tats„chlich ein Latah. Darunter versteht man einen Zustand, in dem das Opfer Jede Bewegung imitieren muá, sobald seine Aufmerksamkeit durch ein bestimmtes Signal erregt worden ist. 'Mein Gott', dachte Clinch. 'Angenommen, so einer muá in Anwesenheit der Queen einen Furz lassen? Er hat keine Gewalt ber seinen K”rper'. "Aufh”ren!", sagte er in dem entschlossenen markigen Ton einer englischen Lesbierin, die irgendwelche grobschl„chtigen Buschneger davon abhalten will, einen Maulesel zu miáhandeln. Die alte Vettel warf ihm einen derart durchdringenden haáerfllten Blick zu, daá er einen kalten Hauch im Nacken sprte. Sie spie das malalische Wort fr "Tunte" zusammen mit einer Ladung Betelsaft aus. Clinch machte Ali zu seinem Diener und gab ihm ein Amulett, das ihn vor der Frau vom Markt schtzen sollte. An jenem Morgen wachte Clinch mit malaria-„hnlichen Kopfschmerzen auf und muáte feststellen, daá ihm das Codein ausgegangen war. Er schickte Ali auf den Markt und verabredete, daá er sich um 11 in der Englischen Drogerie mit ihm treffen wollte. Die Tr von Alis Zimmer stand offen, und auf dem Tisch lag das Amulett. Clinch berkam ein pl”tzliches Fr”steln. 'Wahrscheinlich Malaria', dachte er. Er steckte das Amulett ein und machte sich auf den Weg zur Drogerie. Sein Kopf dr”hnte unter den Strahlen der Morgensonne. Er sagte sich, daá er den Drogisten um ein Glas Wasser bitten und zwei Pillen einnehmen wrde. Erwartungsvoll dachte er an die Kble in der Drogerie, das Wasser, das Codein. 54 Eine Hand legte sich auf seinen Arm. Er drehte sich „rgerlich um und blickte in zwei blaue Augen, in denen eine Warnung flackerte. Es war ein b„rtiger Arch„ologe, der ihm schon immer wegen seiner mysterl”sen Freundlichkeit aufgefallen war. Er versuchte eine dringende Verabredung vorzuschtzen, um wegzukommen, aber der Mann blickte ihn unverwandt an. "Sie interessieren sich doch fr Lingulstik...ich dachte, daá Sie sich das hier gern mal ansehen wrden..." Der Mann lieá sich nicht abschtteln, und der Zeitungsausschnitt war interessant, das sah er auf den ersten Blick. Er bezog sich auf eine Theorie, die Clinch einmal ver”ffentlicht hatte. Es ging dabei darum, daá jede Sprache eine Kadenz, einen besonderen Rhythmus hatte, der sich auf eine neutrale musikalische Partitur reduzieren lieá. Jeder, der sich mit dieser Partitur vertraut machte, wrde damit die betreffende Sprache vollst„ndig absorbieren. Diese Theorie war damals bei seinen Vorgesetzten auf schroffe Ablehnung gestoáen, und als Clinch sich damit beharrlich durchzusetzen versuchte, wurde er nach La Paz strafversetzt. Eine Erbschaft von einem Onkel bewahrte ihn vor der Schande, jahrelang dasitzen und sich seine Altersversorgung zusammenschreiben zu mssen. W„hrend er den Zeitungsausschnitt las, h”rte er die Glocke auf dem Markt 11 Uhr schlagen. Er las den Artikel zu Ende und gab ihn zurck. Als er auf den Marktplatz einbog, h”rte er den Schrei "Amok! Amok! Amok!" Und da vor der Drogerie war Ali mit seinem Dolch. Die Roll„den sausten herunter wie eine Guillotine. Die alten Marktweiber suchten mit der Behendigkeit von Ratten oder b”sen Geistern das Weite. Drei von ihnen waren zu langsam. Und nun rannte Ali genau auf ihn zu; sein Gesicht glhte wie ein Komet. Clinch Smith richtete sich auf. Er fhlte, wie sich seine Nackenhaare str„ubten und kriegte am ganzen K”rper G„nsehaut. "Ali, Ali, Ali." Er ging hin und nahm der, Dolch von der Wand. Der Dolch schien wie von selbst in seine Hand zu gleiten. Er machte die Tr auf und schlug den Weg zum Scientology Center ein. Er schritt zielstrebig voran, die Hand mit dem Dolch nach vorn gehalten. Und dann die Schsse. Drei Kugeln bohrten sich in Alis K”rper, aber er rannte weiter. Drei weitere Kugeln machten ihn fertig und er fiel 55 Clinch vor die Fáe. Tropenhelm, Shorts, das schlanke bronzene Gesicht. Er schob die 45-er Webley Automatic ins Halfter zurck und kn”pfte es wieder zu. Es handelt sich dabei, soviel ich weiá, um den einzigen automatischen Revolver, der je hergestellt wurde. In die Trommel sind Rillen einge„tzt, sodaá sie sich bei jedem Schuá dreht und den Revolver wieder schuábereit macht. Wurde als die schnellste Handfeuerwaffe aller Zeiten verkauft. "Kommen Sie mit zum Club, alter Junge. Sie k”nnen einen Drink gebrauchen." Der Offizier drehte sich um. Der Polizist hatte sich z”gernd geri„hert, und der Offizier gab ihm einige knappe Anweisungen auf Malaiisch. Clinch Smith: "Ich h„tte der Dolch gern als Andenken. Sie verstehen ...er war mein Diener." "Oh, ja, natrlich, alter Junge. Verstehe volikommen. Ich werde ihn in Ihr Quartier schicken lassen." Der Scientologe - er hieá Reg - entfernte sich inzwischen in einem Zustand des down-stat. Er sprte, wie ihm die Punkte, die er sich erworben hatte, entglitten. Die nachmitt„glichen Straáen waren pi”tzlich voll nackter Drohungen, die ihm von Fenstern und Hausw„nden entgegenzuschlagen schienen. Der 'Bogen' floá aus ihm heraus und er versprte eine schreckliche Schw„che. Er frchete sich vor der Snde selbstverschuldeter Leistungsunf„higkeit. "Ich muá mich wieder steigern", sagte er sich energisch. "Ich werde der Abteilung Ethik einen Bericht erstatten." Er schwankte und hielt sich an einem Baum fest. Silberne Sterne zuckten vor seinen Augen. Er bog um eine Ecke, und da, genau vor ihm, dr„ngten sich Menschen zusammen. Ein Unfall, vielleicht ein Feuer. Hier hatte er eine Gelegenheit, sich zu bew„hren. Vielleicht konnte er ein kleines M„dchen durch brillante Anwendung des touch-assist vor dem Flammentod bewahren. Die Worte von Ron Hubbard kamen ihm wieder in Ged„chtnis: "Wenn eine gef„hrliche Situation eintritt, sei einfach da und sage mit fester Stimme, 'Du stehst in meinem Raum.'" Und w„hrend die Wogs* sich darber noch den Kopf zerbrechen, ist er schon an ihnen vorbei und in vorderster Linie, wo sich einige Hippies mit einheimischen Burschen und Landadeligen prgeln. Er blickte auf, und sein Atem stockte. Fnf * Ein 'Wog' ist fr die Scientologen jeder Auáenstehende. 56 Angeh”rige der Sea Org** in makellosen blauen Uniformen schoben sich durch die Menge. "Hey, ihr seht aber auch nicht ganz echt aus." Eine Bande von Jugendlichen aus Glasgow n„herte sich. Die Jungs hatten die H„nde in den Taschen und ihre Finger schlossen sich langsam um ihre Schnappmesser. Lord Westfield hatte bei seiner Geburt nicht nur Intelligenz sondern gleichzeitig auch groáen Reichtum mi auf den Weg bekommen - ein ungew”hnliches Zusammentreffen rckl„ufiger planetarischer Konstellationen. Nach bereinstimmender Ansicht handeite es sich um einen radioaktiven Tag, an dem sich nichts als-h„áliche und drohende Dinge ereignen. Streunende Kinder schreien einem unfl„tige Ausdrcke nach. Maultiere warfen Fohlen und der gezinkte Deal geiferte in den Straáen von Clayton/Missouri. Vier Schuljungen wurden beim Wichsen ertappt von Macintosh, dem Drogisten, der sich dem Kampf gegen die Sodomie verschrieben hat; l„uft rum und checkt wo er so ein paar Schweinehunde dingfest machen kann und brllt: "An den HAAREN werd ich euch auf die Polizeiwache schleifen!" Kriegte fnf Jahre wegen Sodomie. In Mississippi knpften sie einen Nigger unter einer Eisenbahnbrcke auf und brannten ihm die Genitalien mit einem Schneidbrenner ab. Das Gesicht des Mannes mit dem Schneidbrenner in Groáaufnahme: "Well, wir zogen ihm Esquire Klamotten an. Das wurde der neue Look. Der moderne Look. Und der Junge war ne richtig heiáe Ware. Naja, wir hatten die Exklusivrechte an der Geschichte, und ich erinnere mich zuf„llig, daá es an dem Tag lauter solche Sachen gegeben hat, das h”rte gar nicht mehr auf. Eine Frau hat ihrem Mann den Schwanz abgebissen, weil er schwul war; und ihr Bruder, der ne Schw„che fr Bullen hatte, der hat ihn dann zu Tode getrampelt." Nun, w„re Lord Westfleld unter anderen Verh„ltnissen zur Welt gekommen, dann h„tte er mit Sicherheit Erfolg gehabt. Von frhester Kindheit an beobachtete er die ehrerbietige Haltung, mit der ihm die Bewohner der Stadt begegneten. Er war nicht so dumm zu glauben, daá er darauf einen geheimnisvollen Anspruch h„tte. Lord Westfield mochte keine Geheimnisse. Ein Geheimnis ist ein unbekannter Faktor und daher gef„hrlich. Er seh, daá diese Menschen eingeschchtert und ** Die 'Sea Org' besteht aus ein paar Schiffen, die sich die Scientologen anschafften, nachdem sie aus mehreren L„ndern ausgewiesen worden waren. 57 unterwrfig waren; aber er wollte genau wissen, wie man das erreicht hatte, damit er dafr sorgen konnte, daá dieser wnschenswerte Zustand andauerte. In seinen jungen Jahren machte er sich einen Spaá daraus, zu sehen, wie viele Beleidigungen und Erniedrigungen er den Einheimischen zufgen konnte. "Fge jedem, der dir ber den Weg l„uft, m”glichst groáen Schaden zu," sagte er sich. "Wenn er sich beim Weggehen schlechter fhlt als zuvor, dann hast du etwas Sinnvolles erreicht." Zu diesem Zweck besch„ftigte er sich mit geheimen Studien und nahm einige Privatdetektive unter Vertrag, die seiner Lordschaft gern zu Diensten waren, da er immer an eine Weihnachtsgratifikation dachte und nie unangenehme Fragen stellte. "Geht mal der und der Sache nach. Fragt Dr. Miller, was er dazu sagt. Ihr habt schlieálich Journalistenausweise...Wissenschaftler sind gottseidank immer zerstreut. Besorgt mir alles Wissenswerte ber Scientology." Der Detektiv packt einen Stapel Bcher und Broschren auf Lord Westflelds Schreibtisch. Lord Westfield bl„ttert eins der Bcher durch. Ungehalten fegt er den Bcherstapel vom Tisch. "Das ist nicht, was ich wollte...dieser schwachsinnige Kram...ich will das Material von den Lehrg„ngen, und zwar alles, egal ob es schon auf dem Markt ist oder erst in Vorbereitung. Ist das klar?" "Sie meinen, ich soll hingehen und die Kurse mitmachen, Sir? Warum nicht den ganzen Kram einfach klauen?" Die Firma Jenkins & Coldbourne war darauf spezialisiert, illegale Hausdurchsuchungen vorzunehmen, Dokumente zu fotografleren oder durch andere zu ersetzen. Man hatte schon einige solcher Jobs fr Lord Westfield erledigt, und zwar mit beispielhafter Grndlichkeit. "Nein, ich m”chte, daá Sie die Kurse absolvieren. Dann m”chte ich, daá Sie zurckkommen und sie Tag fr Tag mit mir durchgehen. Haben Sie verstanden?" "Die werden mich mit dem E-Meter hochgehen lassen, wenn Sie mir diesen Ausdruck entschuidigen wollen, Sir. Die haben da so einen Lgendetektor, Sir. Den kann man nicht reinlegen, Sir. Sehen Sie, ich hab n„mlich fr die mal einen Job erledigt...: meine Frau hat im Londoner Center einen Kurs fr individuelle Leistungssteigerung mitgemacht...auf die Tour bin ich reingekommen. Well, ich hab mir mein Spesenkonto ein biáchen aufgebessert, und da kommt so eine grimmige alte Schachtel und zerrt mich in eine Besenkammer, drckt 58 mir die Kontaktdosen in die Hand und fragt mich, ob ich ihr nicht was verschwiegen h„tte. Da hat die Nadel ausgeschlagen. 'Na, was glauben Sie wohl, was das zu bedeuten hat?' Sie hat's weiá Gott aus mir rausgekriegt, Sir. Und sie sagte, ich máte innem grauen Báergewand rumlaufen und jeden rechtschaffenen Scientologen bitten, ob er mich wieder in die Gruppe aufnimmt. Da hab ich's aufgesteckt, Sir." "Um Security-Checks brauchen Sie sich keine Sorge zu machen, Sie mssen nur eine von diesen Pillen hier einnehmen." Lord Westfield schiebt ihm ein Fl„schchen mit Pillen ber den Tisch. "Setzen Sie sich, Jenkins, und stellen Sie sich nicht dmmer als Sie sind. Also, diese Droge hier senkt den elektrischen Widerstand des Gehirns." Jenkins spricht jetzt nicht mehr in seinem unterwrfigen Cockney-Akzent. "Ja, Sir, selbstverst„ndlich. Der E-Meter spricht auf Widerstand an." "Elektronik ist wohl ein Hobby von Ihnen, Jenkins?" "Ja, Sir, ich arbeite sogar an einem E- Meter, der auf fehlenden Widerstand anspricht." "Ach wirklich? Bringen Sie ihn mal her, wenn Sie ihn fertig haben; vielleicht interessiert sich die Technische Abteilung dafr. Nun, bei diesem Auftrag mssen Sie sich bei allem was Sie sagen oder tun sehr in acht nehmen. Es gibt in der Organisation keinen, der Sie nicht sofort meldet, wenn Sie sich w„hrend eines Kursus auch nur mal ein kleines Bier in einer Bar genehmigen. Also lassen Sie sich um Himmelswillen nicht beim Einnehmen einer Pille erwischen!" "Ich hab frher in der Council Hall Taschenspielertricks vorgefhrt, Sir. Ich hab als Junkie in New York gelebt. Ich kenn zehn verschiedene Methoden, wie ich niir vor versteckten Kameras ne Pille in den Mund stecken kann, ohne daá es auff„llt." Lord Westfield wuáte natrlich. Er wuáte auch noch mehr ber Jenkins: T„tigkeit fr den geheimen Nachrichtendienst w„hrend des Krieges, Elektronik- und Sprengstoffexperte, Spezialist fr das Beschaffen, Fotografieren und unbemerkte Retournieren von Geheimdokumenten, Spezialist fr elektronische Abh”rger„te. "Und denken Sie daran, Jenkins, Sie werden intensiv lernen mssen. Es ist ein harter Kurs, wie ich h”re." Jenkins wurde blaá..."Wollen Sie damit etwa sagen, daá ich den Sonderkurs zur Einfhrung machen muá, Sir?" "Nein, Jenkins, nur das, wasSie brauchen, um in den Clearing Kurs 59 reinzukommen. Dann k”nnen Siesich den Rest unterden Nagel reiáen." Zwei Wocherr sp„ter, als Jenkins zu seiner t„glichen Berichterstattung erschien, machte er ein besorgtes Gesicht..."Lord Westfield, es ist was mit diesen Pillen, Sir." "Ja, Jenkins?" "Naja, wenn Sie mir den Ausdruck nachsehen wollen, Sir, sie setzen meinen Schlieámuskel auáer Betrieb, Sir. Mir ist ein paarmal was „h in die Hosen gegangen, Sir. Sehen Sie, es hat Stunk gegeben wegen den geheimen Unterlagen, und jetzt machen sie Security-Checks wie verrckt, Sir. Das ist so ne Begleiterscheinung." "Gut, Jenkins, Sie k”nnen sich den Rest unter den Nagel reiáen." Scientology war eines von vielen Gebieten, fr die sich Lord Westfield interessierte. Nach auáen hin war er ein hoher aber unauff„lliger Beamter im Innenministerium. Es gab exklusive Abendessen fr die h”heren Chargen...Lord Westfield, unterwegs zu einem Top Secret Meeting mit Olga Hardcastle, blickte aus dem Ivon auáen undurchsichtigen) Seitenfenster seines Bentley und sah, daá eine Prgelei im Gang war. Er lieá den Wagen anhalten, stieg aus und setzte sich auf seinen Jagdstuhl, um den Kampf zu verfolgen. Zwei Frauen im mittleren Alter waren die ersten, die auf Clinch Smith aufmerksam wurden. Sie sahen miábilligend auf seinen Dolch... "Den darf er doch gar nicht tragen," sagte die eine. Sie kam nicht mehr dazu, zu schreien. Er schlitzte ihr den Bauch auf, indem er den Dolch von unten herauf fhrte. Die andere sah ihn an, und ihr Gesicht bebte in stummem Entsetzen. Er schwang seinen Arm und schnitt ihr die Kehle durch. Er dreht sich um und nahm die Umstehenden ins Visier. Eiektrischer Terror strahlte von seinem Dolch, der wie ein lebendiges Wesen vibrierte und ihn in einen Sog von schreienden, flchtenden Gestalten hinabzog. Und dort, am Ende des Sogs, sind die Sea Org, Lord Westfield und Olpa. Die Kleidung der Sea Org Leute wirkt irgendwie exzentrisch und puritanisch zugleich, wie bei denen von der Moralischen Aufrstung. Sie nahmen amateurhafte Karatepositionen ein. Als Lord Westfield das Gesicht von Clinch Smith sah, wuáte er, daá er ein toter Mann war. Er hatte Karate trainiert, chinesischen Box- kampf, Judo, Aikido. Er qab seiner Hand die Befehle, aber eine l„hmen- 60 de Hemmung hatte ihn befallen. Pl”tzlich brach er durch und seine Gliedmaáen, steif vor Panik, traten in Aktion; er fhrte mit dem Jagdstuhl einen unbeholfenen Stoá in die Leistengegend aus. Clinch schien seitw„rts abzudrehen, als ob sich der Boden unter seinen Fáen bewegt h„tte; dann streckte er seinen angewinkelten Arm gerade und lieá den Dolch seitlich ber Lord Westfields Kehle zucken. Sein Arm schnellte wieder vor und stach den Dolch direkt in Olgas offenen Mund, so daá er im Nacken wieder herauskam. Er stemmte die linke Hand auf Olgas Gesicht und zog den Dolch heraus, schwang ihn in einem wilden Bogen, so daá er fast einen Angeh”rigen der Sea Org enthauptete. Er stach und fetzte um sich in rasendem tanzenden Wirbel. Crack. Da stand Colonel Wentworth mit einer Jagdflinte. Nach seinem Geburtsschein hieá er Marvin Weinstein. Seit dem 2. Weltkrieg fhrte er einen umstrittenen milit„rischen Titel. Sein erster Schuá t”tete Lord Westfields Chauffeur. Er kam n„her. Crack. Clinch Smith ging zwischen einem Haufen toter Sea Org Uniformen zu Boden. Inzwischen hat sich in der Stadt das Gercht verbreitet, der Innenminister habe ein Massaker von Hippies und militanten Regimegegnern angeordnet. Jetzt quellen sie alle aus ihren H„usern und marschieren auf die Kampfzone zu. Das ist der Notstand. Ihr Blick f„llt auf einen schlanken malaiischen Jungen, einen Neger, einen Mexikaner, vielleicht auch auf einen Chinesen, der schon unter einem Haufen Bullen begraben ist. Sie zcken Basaballschl„ger und Fahrradketten und schlagen drauflos. Einige von der Opposition fallen schon bei diesem Anblick in Ohnmacht, und die Schw„cheren unter ihnen kriegen einen Herzanfall. Die brigen verlegten sich auf etwas so Abartiges, daá einige Hippies mit Zen-Erfahrung schwach wurden und sagten, "Also darber mssen wir erst mal reden." Die robusteren Hippies dagegen gingen gest„rkt daraus hervor und ihre Augen blitzten, als sich die bedr„ngten Polizisten und Landadeligen ihnen entgegewarfen. "Euch ziehen wir das Fell ber die Ohren, ihr verlausten Typen!" Und jetzt gehen die beiden feindlichen Parteien aufeinander los. In 61 diesem Augenblick h”rt man ein Ger„usch wie von einer Lawine. "Die Halde!Die Halde!Die Halde!" Eine Wand von grauem Schlamm, zwanzig Fuá hoch, rauscht ins Tal. Die n„chste Aufnahme zeigt eine Mondlandschaft aus flssiger Schlacke. In der eisigen Schw„rze des Raums erscheint das geisterhaft l„chelnde Gesicht von Ali. [End of German half] Naked Scientology BURROUGHS ON SCIENTOLOGY Los Angeles Free Press March 6, 1970 In view of the fact that my articles and statements on Scientology may have influenced young people to associate themselves with the so called Church of Scientology, I feel an obligation to make my present views on the subject quite clear. Some of the techniques are highly valuable and warrant further study and experimentation. The E Meter is a useful device...(many variations of this instrument are possible). On the other hand I am in flat disagreement with the organizational policy. No body of knowledge needs an organizational policy. Organizational policy can only impede the advancement of knowledge. There is a basic incompatibility between any organization and freedom of thought. Suppose Newton had founded a Church of Newtonian Physics and refused to show his formula to anyone who doubted the tenets of Newtonian Physics? All organizations create organizational necessities. It is precisely organizational necessities that have prevented Scientology from obtaining the serious consideration merited by the importance 63 of Mr. Hubbard's discoveries. Scientologists are not prepared to accept intelligent and sometimes critical evaluation. They demand unquestioning acceptance. Mr. Hubbard's overtly fascist utterances (China is the real threat to world peace, Scientology is protecting the home, the church, the family, decent morals...positively no wife swapping. It's a dirty Communist trick...national boundaries, the concepts of RIGHT and WRONG against evil free thinking psychiatrist) can hardly recommend him to the militant students. Certainly it is time for the Scientologists to come out in plain English on one side or the other, if they expect the trust and support of young people. Which side are you on Hubbard, which side are you on? This statement which appears in my forthcoming book *The Job* needs considerable amplification. I quote from *Freedom Scientology* number 11...(no date) *PSYCHIATRY No. 1 -- beliefs and aims*. *An expose of this weird cult* *Psychiatry: n. a medical specialty dealing with the prevention, diagnosis, treatment and care of mental Illness and defect and, by extension, of many personal problems of personal adjustment. Historically, psychiatry grew up within the framework of medicine and dealt with the medical care of the mentally ill. As the Science and art developed, much of its treatment was not specifically medical, and many of those treated were not (in, any ordinary sense of the word) ill, either somatically or mentally. The practice of psychiatry is thus often indistinguishable from that of other specialties that deal with problems of psychological adjustment. The term medical psychology Is fairly descriptive of the practice of psychiatry but not of the curriculum for training in that field, which seldom includes any background in psychology of normal people - adj. psychiatric*. '*Mental Health' began promoting and organizing itself after the Second World War. Various mental health groups, societies and committees were set up through- 64 out the world, and pronouncements made as to the future of civilization*. *Dr. Brock Chisholm was at that time a prime mover in these organizations. His own pronouncements are of interest - even if they sound unbelievable*. *1945 - 'Let us accept our own responsibility to remodel the world' and the remodelling plan is basically very simple. The way to prevent future wars is world government - established by developing world citizens with a 'state of emotional maturity' achieved, as Chisholm put it, by 'the re-interpretation and eventual eradication of the concept of right and wrong which has been the basis of child training*...' *Chisholm knew this couldn't be done overnight. People tend to cling to their old 'prejudices about national patriotism, individualism, loyalty to family and friends and their devotion to 'narrow' religious dogmas. 'There is something to be said for...gently putting aside the mistaken old ways of our elders...If it cannot be done gently, it may have to be done roughly or even violently.*' '*We have swallowed all manner of poisonous certainties fed us by our parents, our Sunday and day school teachers*...' '*If the race is to be freed from its crippling burden of good and evil it must be the psychiatrists who take the original responsibility*.' '*We should begin to teach psychology in the first year in school, at about 5 or 6 years of age, before their ability to think has been entirely spoiled*.' '...*to root out and destroy the oldest and most flourishing parasitical growth in the world, the tree of the knowledge of good and evil*.' *Ten years later Dr. Chisholm was still talking...'A man who fathers six children is an indifferent fellow who has ignored his responsibilities as a citizen of the world. There is nothing admirable in competing with rabbits*...' 65 *These are the views of one of the world leaders in the weird cult of psychiatry. Chisholm is not alone - read Julian Huxley's views on God. 'The advance of natural science...has brought us to a stage at which God is no longer a useful hypothesis. A faint trace of a cosmic Cheshire cat. But the growth of...knowledge will rub even that from the universe - I do not believe in the existence of a god or gods*.' *These are not just isolated views. The Kinsey report reached a conclusion on homosexual molesters of children that such molesting may have contributed favourably to later socio-sexual development, and further states that pre-marital sex relations of women help females to adjust emotionally to various types of males - and in hospitals, psychiatric courses have included these teachings*: '*Pre-marital and extra-marital relations may be quite useful in establishing good 'mental hygiene', and that masturbation is all right in adolescents, but is 'wrongfully' frowned on in later life*.' *The psychiatrist does not stop there. There is one other piece de resistance tucked away that he has been trying to get introduced for years. It is the 'Alaska Mental Health Bill.' It is the most authoritative, undemocratic suggestion to appear so far from the cult of psychiatry. This is what it sets out to do*. *A large area in Alaska should be set aside for the 'treatment' of 'mental' prisoners from other states in the U.S.A. Commitment of 'patients' may be upon 'written application of an interested party', or may be by 'any health, welfare or police officer...' Proceeding for commitment may be held in private without event the 'prisoner' being notified of such hearings, RULES OF EVIDENCE DO NOT APPLY AT SUCH HEARINGS*_ *This means that you could be lying in bed at night, be awoken by the 'authorities' and be sent straight to 66 Alaska, whether you object or not. Your 'case' has already been heard, without your knowing anything about it, and a decision taken that Alaska is the place for you. And what works in the U.S.A. will work in other countries*. *It is a matter of historical record that Scientology Organizations have fought this Bill in every country since it was first announced. They will continue to do so, because the freedom of human rights for each and every individual is at stake. There are already several cases of people who have 'disappeared' because of political controversy - and they can be removed because of their so called 'irrational' behavior, or their sanity discredited or being 'mentally unbalanced.' Doctor H.A. Overstreet has listed the new style 'symptoms' of mental illness in his book 'The Great Enterprise - Relating Ourselves to Our World.' He writes*: '*A man...may be angrily against racial equality, public housing, financial and technical aid to backward countries, organized labor and the preaching of social rather than salvational religion... such people may appear 'normal' in the sense that they are able to hold a job and otherwise maintain their status as members of society: but they are, we now recognize, well along the road toward mental illness*.' *There we have it. Modern 'psychiatry' and 'mental health', as promoted by the Chisholms, the Overstreets and the Huxleys is completely anti-Christ and subversive. No wonder ex-Detective Superintendent Fabian of the Yard has described it as 'the biggest hoax of the century.' Summing up the views of this cult, as expressed by its own leaders, it can be clearly seen* - *Psychiatry denies God. Psychiatry ridicules the Bible and its teachings. Psychiatry advocates promiscuous sexual behavior and perversion. Psychiatry attracts national sovereignty and personal 67 loyalties. Psychiatry wants to commit 'patients' without a fair hearing*. *There are, however, many sincere, dedicated and public-spirited people who work for 'mental health' on the public level, and are not aware of the weird cult they are actually involved with. That is why this series will appear - responsibility is being accepted for publicizing the facts*. (*Next edition: Psychiatry No. 2 Murder by 'Treatment.') Note: Not all psychiatrists are bad. Many would like to reform the practices inflicted by the few on the many. We shall publish their views*. Now what is all this flap about psychiatrists? At worst psychiatrists are the defenders of the establishment 'adjusting' or coercing 'deviants' back into socially accepted norms. At best they urge a more liberal and humane approach to human problems and may even clash with the establishment. The Mental Health psychiatrists for example put a block into Nixon's stiffer drug laws. Doctor Chisholm seems to me to be making very good sense. The concept of national boundaries, of NATIONS is of course the war formula. Dogmatic RIGHT and WRONG is the tool of psychological enslavement used by all establishments. I did not know that Julian Huxley had taken up the study of medicine and obtained a licence to practice psychiatry. When I last visited his home he was a 19th Century Darwinian biologist and not at all subversive. I am quite sure the Special Branch does not keep a man on him. Kinsey, when I knew him, was a statistical psychologist with no pretensions to psychiatric qualifications. 'A man may be angrily against racial equality, financial and technical aid to backward countries, organized labor ETC.' Translate: 'A man can be a decent church going cop loving creep doesn't want any Niggers in his union...Why are we giving away good American dollars to a lot of immoral foreigners?.. As for Hippies, 68 dope freaks and long hairs I say shoot them so who cares? Well a decent-Wallace folk like that could suddenly be kidnapped off to Alaska brain washed castrated by international Communistic psychiatrists.' "Most of them psychiatrist fellers is Jews ain't they Clem?" "Sure are. The Jews don't believe in Christ, Luke. I read about it in my Masonic home work." All this is uneasily reminiscent of the Protocols of Zion and the Volkisher Beobachter. (The Protocols of Zion is an anti-Semitic forgery first published in St. Petersburg in 1903. In 1921 the Protocols were established as a forgery. The Nazis insisted that the Protocols were genuine and produced this document in support of their anti-Semitic measures. Anti-Semitic propaganda poured out of the Der Stormer and Der Volkishes Beobachter daily cartoons of hideous Jews raping Christian girls and eating Christian babies as they plot world conquest. The Protocols outline the following steps in the master plan...Fomenting world wide subversion and undermining authority by *fostering liberal ideas*, breaking down the family by encouraging every sort of license, permissiveness and immorality, undermining and discrediting religion. Gentiles are to be encouraged to be atheists. Gentiles are to be encouraged to be atheists.) We can read and appreciate Ezra Pound's poetry without sharing his political views. Can we make a similar distinction between Mr. Hubbard's publicly expressed opinions and the technology and practice of Scientology? No, we cannot. A separation between Mr. Hubbard's work and his opinions is ruled out by Mr. Hubbard's grandiose claims...'Galaxy upon galaxy billions of light years away have no bridge no route to freedom... Scientology is the one and only road to total freedom and total power...Scientology has the answers to all the problems of the universe including the method of 69 solution'...When the Founder, Controller and Guardian of the 'road to total freedom' starts spouting John Birch talk, his road is called in question and we have every right to ask precisely what his 'method of solution' is. If Mr. Hubbard were content to be a technician who has made some important discoveries we could afford to ignore his personal opinions. When he sets himself up as the savior of all possible universes we cannot. The shoddy presentation, the reactionary opinions, the preposterous claims, the atrocious writing are so immediately repellent that few intelligent people can be persuaded that Scientology is worth a second glance. And should anyone wish to make an objective evaluation, he would find it difficult to do so owing to the structure of the Scientology Organization. To begin with, the techniques actually in use are not described in Mr. Hubbard's books. To learn these techniques one must take courses at a Scientology Center. And one does not simply pay the tuition, obtain the materials and study. Oh no. One must JOIN. One must 'sign up for the duration of the universe'...(Sea Org members are required to sign a billion year contract)...The advanced courses are not only unpublished but 'confidential', and any student revealing this material is subject to expulsion and exclusion from further training. These materials can only be obtained by undergoing the training and the *conditions for training* laid down by Mr. Hubbard. In order to gain access to the materials of the Clearing Course, I had to undergo a series of Security Checks (at my own expense of course) carried out on a lie detector...('Do you have any doubts about Scientology? Do you have any unkind thoughts about L. Ron Hubbard? Do you know any Communists personally? - No one asked whether I knew any CIA men personally - Are you connected to a *Suppressive Person*?...A Suppressive Person is anyone in disagreement with Scientology...Are you 70 here for any other reason than what you say you are? Do you consider these security measures unnecessary? ETC. for twenty three hours)...You have to swear and *believe* on some level that the organizational policy is correct and that the materials are as Mr. Hubbard says they are before you can see them. It's like a physicist saying 'you can't see my formula unless you first agree that they are correct sight unseen.' The practice of Security Checks has been discontinued. However, anyone expressing doubts about Scientology would find himself excluded from the advanced courses. And the practice of assigning 'Conditions' is still in effect. These conditions, 'Non-existence', 'Liability', 'Treason', 'Doubt', are assigned for misdemeanors and crimes against Scientology. A student assigned to an advanced condition must wear a dirty grey rag around his arm, may not bathe, shave or change his clothes, must remain on the premises, must perform manual work, deliver a 'paralyzing blow to the enemy', admit his errors and petition every member of the center for forgiveness. Does Mr. Hubbard seriously expect mature scientists, artists, and professional men who have distinguished themselves in their respective fields to submit to this prep school nonsense? Furthermore, whole categories of people are automatically excluded from training and processing and may never see Mr. Hubbard's confidential materials: Suppressive Persons, that is anyone who has ever publicly attacked Scientology together with all their families and connections. Anyone 'sitting in judgment on Scientology.' Anyone who has come to find out 'if Scientology works.' No one who has used cannabis within the last six weeks or LSD within the last 3 months may be processed. Such are the unique difficulties encountered by anyone who wishes to inform himself on the subject of Scientology. As to my personal evaluation, after six months of 71 study: I would not be writing this article unless I was convinced that Scientology is worth serious consideration. I feel that I have benefited greatly from Scientology processing. In an earlier article in Mayfair I said that Scientology can do more in ten hours than psychoanalysis can do in ten years. For what this is worth I still think so. Scientology is incomparably more precise and efficient than any method of psychotherapy now in use. But unfortunately, Scientology has duplicated some of the basic errors of conventional psychotherapy. Any aberration that effects the human mind must have a three dimensional coordinate point in the human nervous system. Otherwise it could not producer an effect anymore than a television or radio broadcast could be seen or heard without a receiving set. When Western psychiatrists turned away from Pavlov's lead and postulated Super Egos, Ids and Complexes without locating these entities in the human nervous system they foundered in mystical abstractions. And where, for that matter, is Mr. Hubbard's Reactive Mind? (When I suggested that the Reactive Mind must be located in the hypothalamus my suggestion fell on unresponsive ears. Mr. Hubbard is not interested in suggestions. He states flatly that he has never known any suggestion from a student to contain the slightest value.) The Reactive Mind, as set forth by Mr. Hubbard in the Clearing Course, is a model control instrument well worth the attention of anyone who is looking for inner freedom. Familiarity with this artifact gives one a considerable emancipation from crippling automatic reactions. Mr. Hubbard places the Reactive Mind in unimaginable antiquity, thus making any examination of its origin impossible. In view of a dim rusty label 'Made in USA September 17, 1889,' I cannot go along with this. My guess is that this control artifact was set up around the turn of the century. That is was 72 largely the work of one man. That its purpose was and is to keep people enslaved on this planet, to block the exploration of space and to ensure a parasitic ersatz immortality for the founder and his confederates. As long as anyone reacts to the Reactive Mind, HE is there. I have, in fact, an identical picture of this man. He was neither very famous nor completely obscure. He was neither very rich nor poor. He was probably a mathematician, perhaps a composer of music, almost certainly a Mayan scholar. The tip off came from the Mayan codices. To summarize my personal impression: I feel that Scientology has scratched some surfaces and turned up some leads. Experimentation and research carried out by workers in the fields of electronics, virology, cybernetics, biology, and operant conditioning could result in revolutionary advances. Mr. Hubbard says that the mere sight of his confidential materials would make any WOG - (His revealing term to designate those unversed in Scientology) - violently sick. I can claim some experience and skill in the scrivener's trade, but I could not undertake to write a few words guaranteed to make any appreciable number of readers physically sick. So, if this claim is justified, it is certainly a matter for investigation. I am sure that volunteers in abundance would step forward. Who would pass up an opportunity to read such potent prose? A head ache or a cold or the loss of the last supper is a small price to pay. This is not a frivolous suggestion. If words can make people vomit how are these particular words effecting the vomiting centers in the hypothalamus? Or is this claim put forward to give his followers a feeling of importance and to justify rather substantial fees? Only an actual test can give us the answer. If the Scientologists persist in a self-imposed isolation and in withholding their materials from those best qualified to evaluate and use them, they may well 73 find themselves bypassed. Mr. Hubbard says he wants recognition for his discoveries. Well, let him then show his confidential materials free of charge and without any restrictions to qualified workers in other fields. He says he has the road to freedom. Others have been a long time on that road. At the Edinburgh Writer's Conference in 1952 Alex Troochi coined the phrase 'astronauts of inner space.' Let him show his confidential materials to the astronauts of inner space: Alex Troochi, Brion Ysin, Allen Ginsberg, Timothy Leary, to anthropologists like Castaneda and shamans like Don Juan. Let him show his material to mathematicians, computer programmers, biologists and virologists, to students of language like Marshall McLuhan and Noam Chomsky. Let him show his material to those who have fought for freedom in the streets, Eldridge Cleaver, Stokely Carmichael, Abbie Hoffman, Dick Gregory, to the veterans of Chicago and Paris and Mexico City. Above all, young people nave a right to see his materials. So let him set up a center and give his processing and materials free of charge and without restrictions of any kind to anyone under the age of 35. If he has what he says he has, the results should be cataclysmic. And the mass application of other techniques now available should produce even more interesting results. In my forthcoming book, *The Job*, I describe the experiments of doctor Neal E. Miller who has taught rats to lower blood pressure, reduce rate of heart beats, control digestion and breathing and brain waves. He has taught rats in one hour to do what yogis take 20 years to learn. Anything a rat can do you can do better, as subsequent experiments with human subjects have demonstrated. Quote from *TIME*, July 18, 1969, page 59...'Through the cerebrospinal nervous system, the mind is able to dominate much of the body, how a man walks, talks, etc. But the body's glandular and vis- 74 ceral processes, run by what the scientists call the automatic nervous system, have long been considered beyond the reach of conscious control. Now though, experimental psychologists have proved that the body's automatic nervous system can be taught. The results of such experiments tend to support the theory of mind over matter so long ridiculed by modern science. "People are reexamining old concepts like mind/body dualism" says Dr. Bernard Engel of the National Institute of Child Health in Baltimore. Engel's work in "automatic shaping" has enabled him to alter heart rates, and rhythms to alleviate irregular heart beats and high blood pressure. Other researchers have proved that man can learn to control even such functions as sweating, blood pressure, intestinal contractions and brain waves. The vistas are staggering. Dr. Joe Kamiya of the Langley Porter Neurological Institute in San Francisco, who has experimented with conscious regulation of brain waves, looks forward to the day when men will have "an internal vocabulary, a language he can use to explain more effectively and completely how he feels inside. In time we should be able to talk fluently about feelings such as brain wave production, blood pressure and so on." In one test eight of ten subjects were able to control the tone, emitting or suppressing brain waves as requested. Dr. Peter Lang has applied automatic learning to control the human heart rate. The subject becomes able, as Lang puts it, "to drive his own heart." "Man may be able to control his internal processes, to relieve insomnia, regulate digestion and improve sexual response." But, warns Dr. Neal Miller of the Rockefeller Institute..."The question now is whether automatic learning can be effective enough. We don't know yet." 75 Well, why not find out? Let's condition people on an assembly line to control brain waves and bodily processes. This could lead to complete mood control. Any trip you want without drugs. Both psychiatric and Scientology processing are based on the assumption that a conflict brought into conscious focus loses power. Undoubtedly it does lose power temporarily. This method is rather like mending an interminable fence that keeps falling down behind you. So, instead of directing attention to the brain waves that accompany conflict, why not direct attention towards the brain waves that accompany calm and relaxation? Millions of people emitting alpha brain waves could cool the whole scene. Instead of going where the trouble is, why not go where the trouble isn't? It is time to get down to the bio electronics of the actual brain mechanism and tune conflict out. In his book, *The Teachings of Don Juan*, Castaneda described hallucinogenic drugs of devastating potency, drugs unknown to modern science. These drugs should be investigated and made available. Unimaginable extensions of awareness are now possible in terms of existing techniques. Let's set up a center where all these techniques are pooled and interchanged. Let's explore and chart inner space. Your inner space belongs to you. It is time to demand what is yours and to challenge anyone who claims to have knowledge of inner space to come out and show what he has. This brain wave control is not property. Alpha waves are the waves of sleep and dream, a relaxed calm state of mind. So we hold Alpha Festivals where 400,000 brains get together and emit alpha waves. Many other brain waves can be isolated and subjects trained to emit them. Any kind of wave you want. Find a wave you like and emit it. Epileptic fit waves if your thing is fits. And the ever popular sex waves. Emit pot waves and put the narcs out of business. 76 The Woodstock Festival portends a new mass consciousness. This consciousness with the mass emission of brain waves can produce far reaching effects. Everywhere people pool their funds and buy an encephalographic unit. Tinkers make their own. Whole cities are dreamy and somnolent with alpha waves. Sex wave orgies sweep the world. You can feel the aura of an epilepsy fit for miles; horses paw the ground, and dogs howl. There are pop festivals to rock and roll brain waves. Peace, love, and beauty waves engulf the cops. They are throwing away their guns. A blizzard of sugary benevolence about to blow. The president calls for a nationwide alpha day. The ESP waves have been isolated. Mass telepathy breaks out. Any waves you like. 77 THE EAST VILLAGE OTHER Vol. 5, No. 31 - July 7,1970 INTRODUCTION: Three months ago, William Burroughs (noted author of NAKED LUNCH, THE TICKET THAT EXPLODED and his recent THE JOB) started a controversy going by publishing an attack on the psychiatry profession and related fields such as Scientology. The fire raged from the pages of Rat to The L.A. FREE PRESS. The EAST VILLAGE OTHER is proud to publish a third in a series of attacks on the birchite mentality which rules the American medical profession. It is Mr. Burroughs' contention that what is wrong with America's political system is directly reflected in the mental priests who regulate and adjust the mental illness of millions of Americans back into a system which is already crawling with enough disease. This article is Mr. Burroughs' final answer to his critics and to Mister Gorden Mustain who attacked him for his position on Scientology in the pages of the L.A. FREE PRESS. In it he asks the inevitable question to be faced by us all, whether we be in a professional status or not: "We would like to know where Scientology and Mr. Hubbard stand on the Vietnam war, on sexual freedom, militant students, Black Power, pot, Red China, the politics of the American Narcotics department and the CIA. If it comes to a revolution: which side would you fight on?" OPEN LETTER TO MISTER GORDEN MUSTAIN First I would like to remind Mr. Mustain that we are not yet on a first name basis and will he kindly refrain from addressing me as Bill while quoting axioms of stupidity with regard to my article... Mr. Mustain goes on to quote this stupidity axiom as applicable when I attribute to Mr. Hubbard political opinions which appear in FREEDOM SCIENTOLOGY...Mr. Hubbard founded Scientology. Mr. Hubbard made Scientology. Mr. Hubbard coined the word Scientology. I'd have a job squirming out from under something called THE BURROUGHS INSTITUTE... Certainly Mr. Mustain will admit that Mr. Hubbard's prestige in the Scientology Organization is considerable? Is it then an axiom of stu- 78 pidity to attribute to Mr. Hubbard at least tacit approval of what was being said in FREEDOM SCIENTOLOGY? Would Mr. Mustain have us believe that these articles and cartoons would have continued in issue after issue over the vigorous protests of Mr. Hubbard? That Mr. Hubbard was entirely ignorant of what was being said in a paper published at St. Hill, the world wide center of Scientology?...And what was being said was John Birch talk. Now here is a psychiatrist in a goatee swinging his scythe which is labelled 'From Russia with Love.' John Birch rode that line in The Minuteman: psychiatrists as Communist agents. I don't buy it. I think American psychiatrists will support the American establishment like any other reactionary group. In England they will support the English establishment and in Russia the Russian. They are servants of the establishments where they have found traction. But does FREEDOM SCIENTOLOGY attack the American establishment? No. They talk about decency, morality, the church the home the family and the evil and Godless practices of subversion. Nothing here a Wallace folk could object to, but quite a bit that the radical left might question rather sharply. Such questions passed along to me by readers prompted the article referred to. If Mr. Hubbard is not responsible for anything in FREEDOM SCIENTOLOGY he cannot avoid responsibility for statements in his published writing. In 'Science of Survival' he speaks darkly of the perfidious and twisted practices of subversion and of those Godless people who would undermine the church the home and the family with free love and atheism. He speaks highly of the home the church and the family. The police, Mr. Hubbard tells us, are 'ordinarily rational men...' (I wonder if Mr. Hubbard has observed 8 of these rational men guns drawn busting in on one Zen Hippie preparing his macrobiotic meal). He speaks warmly of the rich... 'A goodly number of them are the very pivots on which society is turning'... (I'll go along with that, Mr. Hubbard)... 'Industrial giants of America well deserve to be at the top. Here are the men on whom God smiles...' The message of my article is clear: Find out who your friends are and who your friends are not. You say you believe in total freedom. Are the industrial giants of America and the Wallace folk the friends of total freedom? Who are 79 the friends of freedom? Those who are fighting for freedom. The militant left. Now Mr. Mustain launches into a denunciation of psychiatrists. Every Scientologist who answers my article goes on and on about psychiatry as if the article were an impassioned defense of this dubious profession. I have said frequently that nine out of every ten psychiatrists should be broken down to veterinarians and shave off that goatee if you want to be popular with folks hereabouts. Yes I know about the use of psychiatric committments as a means of political control. We have seen that happen in Russia and Germany. I am violently opposed to shock treatment or lobotomy. Most so-called mental institutions are simply death camps with not much pretense of being anything else. So we don't have to bat that around. Point is psychiatrists are servants of the establishment. Who is behind your Death Psychiatrist with his scythe? Who gives the orders around this shit house? The industrial giants of America, the very pivot on which it is turning. They own the place. They give the pigs and narcs, politicians, psychiatrists and newspapers their orders. And some of them keep themselves well out of sight. It is easy to be invisible if you are rich. And their control is always tighter. They are now able to block any writer off the market if they don't like what he is saying, by no reviews in the Sunday papers and news magazines. If the mass media won't give review space the writer's only recourse is to the underground press. And how long would the underground press last under Wallace or his equivalent? Writers should be alerted as to just where this no review treatment could lead. I have seen it in operation. My latest book THE JOB has just been published in England. No reviews in any Sunday paper, no reviews anywhere. And remember chain book stores can refuse to stock a book if they don't like what it says. THE PROCESS by Brion Gysin got this no review treatment. The fact that thousands of people would enjoy reading this book makes no difference if they never hear of it and can't find it in the book stores. There is quite a lot about Scientology in THE JOB and most of it is favorable. I say this is something every well-informed person should know about. Now if someone said every well-informed person should read my books I'd take that as a plug - wouldn't you? Find out who 80 your friends are. Are the people who are blocking THE JOB off the English market your friends? Are the industrial giants of America your friends? I don't think an uglier crew of monsters was ever dumped on any planet than the industrial giants of America...convulsed by hideous mineral hungers the unappeasible fires of monopoly burning in their eyes. You can talk about suppressive persons...That's how they got there and stay there: by suppressing others... The axiom of stupidity that Mr. Mustain quotes is the unkowingness of time place form and event...He goes on to say 'and as such more worthy of the head bureaucrat in charge of the Pure Food and Drug Administration than to a writer and thinker of your caliber...' Does Mr. Mustain seriously think that I support the actions of the Pure Food and Drug Pigs in seizing the E-Meters and orgone accumulators? In burning Reich's books and in suppressing his discoveries? Now I don't believe in what the Maharishi is saying but I will defend, if not to the death at least to the extent of signing a petition, his right to say it. I would even allow Freudian analysis between consenting adults. Everybody has a right to do his thing. That's the stand of the Liberal Left. The other side doesn't think so. They might use the tech of Scientology for purposes of control and suppression. Would they then permit anyone to teach the use of these techniques for purposes of liberation? You're not that naive, Mr. Mustain Liberation is not what these people are about. Find out who your friends are and tell us where you stand... Yes you believe in freedom and sane enlightened men will make a sane enlightened world...It's too vague. We would like to know where Scientology and Mr. Hubbard stand on the Vietnam war, on sexual freedom, militant students, Black Power, pot, Red China, the policies of the American Narcotics department and the CIA. If it comes to a revolution: which side would you fight on? In THE JOB I make my own position clear on all of these points. We are now seeing a world-wide rebellion and reaction similar to the reaction that crushed the liberal movements of 1848. Present-day revolutionaries would do well to avoid the mistakes of Garibaldi 81 and Bolivar....(Here's a plug for you, Mr. Mustain...Mr. Hubbard has written a very acute analysis of Bolivar's mistakes in one of his bulletins. It should be reprinted in the underground press. And here's a plug for the E-Meter: In trained hands it - is an infallible lie detector and could be used to detect and screen out undercover agents...There's the CIA man holding the cans in the jungle camp...He is sweating slightly. Two guerillas with tommy guns standing by... "Are you connected with the CIA?" ...That reads...What do you consider that could mean?...) This is a revolution and the middle will get the squeeze until there are no neutrals there. How can I be neutral when Wallace says he is going to take care of "Hippies Anarchists and guide line writers"...? It's a matter of survival for me and I think for many other writers as well... Actually no one can be neutral at this point and no one actually is. It is a question of survival. Everyone must ask himself who or what he wants to survive with. Who are his allies. And if Wallace or his equivalent comes to power or the army takes over he will have to ask himself what are my survival terms? What will I do in order to survive? Become a fink, a narc, a collaborator? Dance a Russian folk dance in front of Stalin? (Krushev did). Seek asylum in England as the Henry James or perhaps only the Michael Arlen of the Queen Margaret set? Go on TV in America with an impassioned plea to all young people who have ever been stirred or inspired by my books to shun the blandishments of Moscow and Peking and the twisted doctrines of kooks and misfits and act like decent Americans? People had to answer questions like that in Germany and Russia. Scientologists say they have no committments to any political group or party. They are just trying to make a better world... What makes them think anybody would be allowed to do this under a Fascist government? I have made my own political committments quite clear in THE JOB and other writings. In the article to which Mr. Mustain refers I call on Scientology to do the same. 82 Inside Scientology by Robert Kaufman Olympia Press, 279 pp. BY WILLIAM BURROUGHS ROLLING STONE NOVEMBER 9, 1972 The upper levels of Scientology processing are classified as "confidential," which means that only those who have - completed the lower grades, passed security checks, and paid the large fees in advance are allowed to see and run this material. The most drastic penalties are invoked against those who reveal these materials. Mr. Kaufman has shown real courage in publishing Hubbard's so-called confidential materials for the first time in *Inside Scientology*. Step right up, here it is. This is what Scientologists pay $10,000 to see. In Mayfair magazine I challenged Hubbard to come out with his secret materials and show them to qualified workers in other fields and circulate them among university students. I was put in a Condition of Treason and the challenge was, of course, ignored. Obviously it is very much to his financial advantage to keep this material secret. Otherwise who would pay to see it? Hubbard says that the mere sight of these dangerous materials could make a "Wog" sick or drive him insane. (Wog is his revealing designation for non-Scientologists. A Wog, he tells us, is a worthy *Orienial* gentleman: In other words, a stupid humanoid, and how wrong can you be? Human. He himself is not from this planet, but he assures us he is here with the best intentions.) Now, some Wogs have suggested that there might be financial considerations involved here...but he just doesn't want to make people sick. Why, if a Wog were to catch even a glimpse of the confidentials he could come down with galloping appendicitis. We will see how many Wogs come down with anything as a result of reading the material now published in this book. And I am sure Hubbard himself will be delighted to see that no ill effects result, so he can publish his materials as widely as possible and get on with the great task of Clearing the planet. And how can this ever be done except by getting the Clearing and O.T. course out to millions? Demonstrate it on TV, publish it in The News of the World. The road to total dissemination is now open. 83 Hubbard says that Scientology works. Well, it does produce certain effects, as this book bears witness...Here is what can. happen while running an Engram: "You can almost break a pre-clear's spine by asking him to contact his own tractor around his body and yet withhold the pressor against his spine." "I was in a prison cell. A noose was being placed around my neck. I got down on the floor still holding the cans and started choking. My head jerked in spasms until I thought it would rip itself from my neck." Any procedure that produces such drastic effects merits serious study. But the whole subject of Scientology has been made virtually inaccessible by the conditions to which one must submit in order to study it. To give you an idea as to what life at St. Hill was like, I shared a cottage with seven Scientologists and the young female members at breakfast come on with cognitions and thinly disguised sexual dreams about L. RON HUBBARD like young nuns dreaming about Christ, and this one girl who always held us up and one car to pile seven Scientologists into it, five minutes to make St. Hill five miles away or we will be late for our classes and you know what that means, if it happens twice children a dirty gray rag around a tidy little arm - barreling down a narrow road 65 miles per hour they are too stupid to be scared RON will take care of us they think just made it on time the rack with coats stacked four deep keeps falling down shabby rooms with charts and bulletins and pictures of RON on the wall like some dreary public school. My "twin" as they call them the one who works with you on the E-Meter drills is a nice middle-aged woman from California, I would judge she's buried three husbands $250,000 per coffin. She's got a high tone arm and I can't get it down can't get reads on the Dating Drill. Fear stirs in my stomach. This could mean Review and some horrible Condition. The supervisor paces around. He stops behind a young girl. "I am putting you in a Condition of Liability for Out Tech," he tells her. She goes out weeping to Ethics. Now he is standing behind my chair. "You're in a Condition of *Danger*", he tells me. "*That's it!*" barks a sulky 84 Sea Org lieutenant standing in the doorway with the Public Ethics Officer. The one I call the Pig Woman. "Everybody line up for a See Check." When my turn comes I pick up the cans. "Do you consider St. Hill a safe environment?" "Yes, of course I do." "There's a read here. What do you consider this could mean?" "Well we are surrounded by *suppressives*. It frightens me to think of those devils all around us." I was learning. I remember someone named Polly Stathis who, with eight other high criminals, showed the clearing course to a *psychiatrist*. RON put out a Fair Game order on them in The Auditor newspaper. No amnesty may ever cover them. Any Sea Org member contacting them is to run R-2-45. If they ever appear in any Org they are to be run on reverse processes. (Reverse processes according to RON can drive someone insane.) They may be tricked, lied to or destroyed. *They are fair game*. I remember a young Zen Hippie thrown out of the cottage in the middle of the night for saying he preferred Zen to Scientology. I remember a bulletin that anybody who is discovered through auditing to be smoking pot will be turned over to the authorities...("What kind of fink outfit is this?"... I hastily suppressed the thought.) I remember one weekend atter a few drinks confiding certain doubts about Scientology to a supposed friend. "They'll wring it out of me on the next See Check," he sobbed..."Why don't you go straight to Ethics and make a clean breast of it?" I remember some grim old biddy dragging me into a broom closet (all the auditing rooms were full, as usual) and asking me on the E-Meter: "Do you have any unkind thoughts about L. RON HUBBARD...That reads...What do you consider this could mean?" "He's so beautiful he dazzles me. I can't help resenting it sometimes..." In the words of Celine... "All this time I felt my self-respect slipping away from me and finally completely gone. As it were, officially removed..." Like an anthropologist who has, after unspeakable in- 85 dignities, penetrated a savage tribe I was determined to hang on and get the big medicine if I had to fuck the sacred crocodile. I was lining up what allies I could muster and even had mv boy in Ethics. I had, as they say, unmocked the Pig Woman. But I was ordered for a Joberg because I rockslammed on the question, "What would have to happen before Scientology worked on everybody?" (I could not confront it.) The Joberg which is published for the first time in *Inside Scientology* consists of 104 questions about every criminal activity you could conceive of. "Have you ever kept a baby farm?" Each question has to be cleaned and this Joberg took three weeks because there were so many students up for a Joberg and so few review auditors. Three weeks sitting in a small waiting room on straight-back chairs reading science fiction vou learn to be wary of the link with a big smile who sidles up to you and asks, "What do you think of the new attestation order?" "I'm sure RON knows what he is doing." And it's a good thing to scream out as if you just couldn't contain yourself, "*Thank you Ron!*" whenever you pass an Ethics Officer or a Sea Org member. We who considered ourselves politicals kept apart from common criminals and fuckups. That one is guilty of drunken auditing besides which she is the worst old bore this side of California. The Public Ethics Officer prowls in and out. "I hear some of you guys have been discussing your cases and *nattering*." One of the politicals, who has been in the movement since 1945 and seen all the old comrades get the axe, tells me he is there to prove that RON has betrayed the revolution. This dangerous confidence unnerves me completely. Even to hear such a statement compromises one beyond redemption. Lunch break. The canteen is filthy the sandwiches soggy. The soft drink machine is in a Condition of Liability for being broken. Cart it off to Ethics. Several violators, dirty and unshaven with gray rags around their arms, petition for signatures so they can get back in and spend some more money. "William Burroughs, report to Ethics." 86 They want me to disconnect from Mr. Bradly Mr. Martin, a character in my own writing. Well, he was getting old in any case. So back to the Joberg... "Have you ever hidden a body?" "Of course not." "There's a read here, what do you consider this could mean?" Sharp and clear on screen I see myself hiding a body in some ancient Near Eastern alley the smell of the alley and the feel of another time. "I think it's Whole Track." "In this life have you ever hidden a body?" "No." "That is clean." These film glimpses will occur in auditing. I don't say you are remembering another life but you are remembering something. A writer always gets his pound of flesh and a number of scenes later used in *The Wild Boys* were remembered on the E-Meter. Later I was able to obtain the same results through self-auditing. After the Joberg and two more reviews, all of which were obligatory, and carried out at my expense, I finally arrived at the Advanced Org in Edinburgh for the clearing course. A hulking CIA type gave me a final See Check. "Have you ever known any Communists personally?" "Oh yes, lots of them and CIA men too..." "Are you withholding anything?" "I don't think so." "*That reads*." Finally I had to confess the truth. "I have made magic against RON." "What made you do it?" "Suppressives, of course. They wanted to keep me from RON." "Your needle is floating." The Clearing Course consists of a series of contradictory propositions and running this material does give a certain immunity to contradictory commands. So when some one says... "Creating me to be a spirit to be a God destroying you to be a body to be an animal..." You just look at him and say... "I'm floating." Scientology is a model control system, a state in fact with its own courts, police, rewards and penalties. It is based on a tight ingroup like the CIA, Islam, the Mormons, etc. Inside are the Rights with the Truth. Outside are the Commies, the Infidels, the Unfaithful, the Suppressives. Rarely has this formula been expressed with such consum- 87 mate effrontery, like you go into a store to buy a suit the clerk puts you in a Condition of Doubt, you work all night in the stock room and go around with a gray rag around your arm and petition the entire store to let you back in so you can buy something. How does Hubbard do it? With the E-Meter of course. The E-Meter is among other things a reliable lie detector in expert hands. The CIA also uses lie detectors and runs Security Checks on all personnel. With this simple device any organization can become a God from whom no thought or action can be hidden. The E-Meter is also a biofeedback device, and since it passes a small voltage through the brain and the repetitive commands of auditing direct attention to certain brain areas, it is a form of electric brain stimulation. This may account for the valid pictures and films that do sometimes occur in auditing. Recently in America and for some time past in Russia telepathic experiments have been carried out on similar instruments. The Fall Read that characterizes fear, resistance, guilt, shame, can be produced from a distance by a sender who concentrates on persons or situations to which the receiver has a strong negative reaction. In short, auditing can be carried out telepathically from a distance so perhaps RON really audits you all. It has also been discovered that negative thoughts can be sent from a distance, resulting in confusion and even unconsciousness. These experiments are described in a book called *Psychic Discoveries Behind the Iron Curtain*. So when RON puts out an Enemy Order on someone, he is directing the hatred of every Scientologist against that person. This may actually cause damage. I will leave the reader to infer whether this magic is strong enough to materialize anonymous letters to the police which recently resulted in the seizure of 30,000 books of Mr. Girodias' Olympia Press edition of a London warehouse, to write other letters cutting off Mr. Girodias' phone supposedly at his request, and the disappearance of manuscripts from burglarized premises. Others who have opposed or deserted Scientology report similar incidents. It is time for Wogs to unite against such tactics. The publication of this book is an important step in this direction. Mr. Kaufman concludes... 88 "There are of course no grades or levels except in the mind of the Scientologist; the grades and levels are simply RON'S test of a pre-clear's credulities; they guide him into progressively deeper hypnotic states. What the pre-clear is run on is largely coincidental and is not what moves the needle; rather it is the thinly disguised suggestions which flow from a determined and persuasive auditor making the needle respond like a dog wagging its tail at hearing a kind word." It must be acknowledged that Hubbard has developed a technique for doing this that warrants the study of non-Scientologists. He has in fact developed a system of biofeedback brain control based on the E-Meter. 89 THE CHURCH OF SCIENTOLOGY The Hubbard Scientology Organisation WORLDWIDE Founder L. Ron Hubbard Saint Hill Manor, East Grinstead Sussex, England 5 th December, 1972 The Editor, Rolling Stone, 25 Newman Street, LONDON WIP 3HA Dear Sir, In your issue of November 9th 1972, Issue No. 121 on pages 46 & 47 under your book review section William Burroughs reviews Robert Kaufman's book INSIDE SCIENTOLOGY. This book has been the subject of contempt proceedings in the High Court. Olympia Press has been found guilty of contempt and the J Judge ordered seizure of all copies of the book. Mr. Burroughs' petulant review is not only tiresome - its false. I have included here an itemization of these inaccuracies with documentation to show that Mr. Burroughs may be a writer but cannot always be trusted to be an accurate one. A copy of this letter is being sent to Mr. Burroughs. Your sincerly, R. Sorrell Church of Scientology 90 WILLIAM BURROUGHS In Answer to R. Sorrell's CORRECTION relative to my review in the Rolling Stone of Robert Kaufman's book INSIDE SCIENTOLOGY Reading over this disposition it is immediately obvious that Mr. or Mrs. or Miss for all I know R. Sorrell and your reporter are talking at cross purposes. This is the language of an official in an organization who must, by the fact of the position he holds in that organization, say certain things and represent at all times a point of view dictated by that organization. An organization with a Sea Org, a Flagship, villas in Tangier, Manors in Sussex, offices in major cities of the world, from South Africa to Tokyo. An organization numbering according to Mr. Sorrell's own statement 5 000 000 members. An organization staffed by thousands. An organization that can afford to lose 80 000 pounds in court costs on a prestige suit which they never had a prayer in a Scientology Chapel of winning. Mr. Sorrell speaks for this organization. I speak as an individual who is not connected to any organization or religion, from a two-room apartment. We speak at cross purposes which is immediately apparent. 1) Item: Security checks 'Fact': Security checks have not been used since 1968. FACT: As Mr Sorrell well knows, I was at St. Hill in 1968 and this is the period described in the review. Is it innaccurate to write a book about the war in 1944 because the war ended in 1945? Repeat: When I was at St. Hill Security Checks were used and that is the time in question. I have not been back to St. Hill since 1968. I may add that the fact that something has been discontinued is no excuse for it ever having existed in the first place. 2) Item: Drastic Penalties 'Fact': The most drastic penalty is excommunication - the right of any church or group. Heavier penalties such as imprisonment or the taking of life remain the prerogative of governments. 91 FACT: I refer to the penalties invoked in 1968 period of the article remember? I remember Polly Stathis and the Fair Game order. The fact that Polly Stathis has been rehabilitated and that Fair Game orders are no longer issued does not constitute an inaccuracy. 3) Item: 10 000 dollars 'Fact': If you are dissatidfied with the service you can get your money back. FACT: Did I say you couldn't? 4) Item: Show materials to qualified workers 'Fact': Mr. Burroughs must well know that there are no qualified workers in this field. The implanting of "positive", "socially accteptable" commands in the "socially unacceptable" mental patient whilst he is having his brain sliced, probed or shocked is now a reality. Surely these are not his "experts"? FACT: Surely not, Mr. Sorrell. And why should you assume that they are? Psychiatrists are the ENEMY. 'Mr. Burroughs has criticized us. Therfore he must be a friend of psychiatrists?' I recall that Mrs. Hubbard in her answer to my Mayfair article was on and on about psychiatry as if I were preparing to defend these dubious practicioners with my last breath. I said at that time: 'In my opinion 90 percent of those engaged in the so called profession of psychiatry schould be broken down to veterinarians.' Does it seem likely that I would call these as my experts? The experts I would call are those working with polygraphs, brain waves, electric brain stimulation, bio feed-back and the feed-back between brain and computer. Experts who could determine precisely what brain waves accompany auditing on the E-Meter. What changes in heart beat, blood pressure, muscle relaxtion accompany auditing. Whether there are brain waves that are not picked up on the E-Meter. Experts who could define the uses and limitations of this instrument: Dr. Grey Walter of the Neurological Foundation in Bristol. Dr. Joe Kamiya who is working with bio feed-back at the Langley Porter Institute in San Francisco. 92 Dr. Barbara Brown, Chief of Experimental Physiology at the Veterans Administration Hospital in Sepulveda, Calif.; also working in bio feed-back. Professor Delgado working with electric brain stimulation. 5) Item: Condition of Treason 'Fact': Mr. Burroughs fails to say that if he returned to St. Hill the order would be lifted immediately. FACT: On this point both Mr. Sorrell and your reporter are in error. I was not placed in a condition of treason because of the Mayfair article. The condition was imposed prior to the article, was then lifted and not so far as I know reimposed after the article. When I have made an error I do not mind a dmitting it. I am an individual, not an organization. 6) Item: To his financial advantage 'Fact': The Church fo Scientology is a non profit organization. L. Ron Hubbard does not make any money from it. FACT: I have listed some of the assets of this church. Mr. Hubbard has boats, villas, manors at his disposal. I submit that he profits from this non profit organization. If he is not a rich man, he certainly lives like one. 7) Item: Wog 'Fact': A term not used by the Church. After all, all Scientologists were once non-Scientologists. I could see it being used to describe a person like Mr. Burroughs whose unwillingness to be honest has led him to spy on a Church. FACT: I have heard Mr. Hubbard use the term Wog on taped lectures. I have heard him define the term as a 'Worthy Oriental Gentleman'. I have seen bulletins that speak of the Wog World and Wog Law. As is well known, the term Wog has come to mean Non White. Mr. Sorrell could see it being used to describe a person like Mr. Burroughs? Thank you for that, Mr. Sorrell. I should be glad to change a color that has disgraced itself from the Conquistadores to Hiroshima. To spy on a 93 church? I am not religious, Mr. Sorrell. I find it impossible to communicate with any one that is religious. Whether the religion be Communism Catholicism, or Scientology. They have all the answers. Facts are irrelevant. When I found out that Scientology is a religion that has nothing to do with scientific research on a subject that interests me, I withdrew. 8) Item: Getting the clearing course out to millions 'Fact': It would work about as well as giving someone an electric carving knife and then telling them...(watch your grammar, Mr. Sorrell) they are a fully qualified surgeon. FACT: Except in the event of a power failure, I presume? In any case I fail to see the analogy. 9) Item: The whole subject has been made virtually inaccessible. 'Fact'; Public lectures are given daily around the world. There are some 40 books and 150 taped lectures you can buy - at the bookstore, or by post. The courses are open to anyone not there for criminal purposes. FACT: I'll give you that one. It was an overstatement on my part. 10) Item: Security Checks 'Fact': Security checks have not been used since 1968. FACT: We have already batted that around. The article refers to my experience of St. Hill in 1968. Security Checks were used at that time. 11) Item: Polly Stathis fair game order. 'Fact': Fair game has not been used since 1968. This particular order has been canceled. FACT: I refer to the particular order issued in 1968. Subsequent cancellation was unknown to me. 12) Item: Smoking pot 'Fact': Auditing does not work if a person is on drugs. 94 FACT: You would have to define more precisely what you mean by 'on drugs'. What drugs? Does weekend drinking mean being 'on alcohol'? 13) Item: I felt my self-respect slipping away from me and finally completely gone. 'Fact': Mr. Burroughs was degraded by his own self confessed dishonesty. FACT: I was indeed. Degraded by the dishonesty of being there and condoning with my presence organization practices and policies of which I could not honestly approve. The fact that some of these practices and policies have been discontinued would seem to indicate that these practices and policies are no longer approved by Scientologists. 14) Item: ...been in the movement since 1945. 'Fact': The Church of Scientology was incorporated in 1954. FACT: The movement antedates the Church. 15) Item: Dirty unshaven, grey rags 'Fact': Grey arm bands, not grey rags. And never dirty or unshaven. FACT: I saw the bulletin in 1968 which said those in a condition of liability or worse...'may not bathe or shave.' 16) Item: Same results through self-auditing 'Fact': The aim of Scientology is not to discover fresh writing material but to gain spiritual awareness and freedom. FACT: Here we have the official pronouncement on the arts. Fresh writing material is incompatible with spiritual awareness and freedom. Mr. Sorrell is also violating the Scientology Auditing Code: " 1. I promise not to evaluate for the pre-clear..." Now he will tell me what I should and should not get out of Auditing? 95 17) Item: I have made magic against Ron. 'Fact': The E-Meter is not a lie detector. Mr. Burroughs has shown that. Counselling demands a degree of honesty from the parishoner. Betrayal by the parishoner of that request for some honesty will make the parishoner feel guilty and he will accuse others of his own misdeeds as Mr. Burroughs has done. FACT: ...Hold on there, Reverend. I am not your parishoner. Mr. Hubbard says that the E-Meter is a lie detector. I refer you to "E-Meter essentials". page 21: Security Checking - "10. If the preclear hasn't told all, the meter won't clear. 12. The E-Meter is right." I submit that if the E-Meter is not a reaction detector which is a lie detector, that it is nothing. 18) Item: ...Scientology is a model control system. 'Fact': Mr. Burroughs has it arse about face...(Come now, Reverend, don't get coarse)...Scientology reveals the control system; seeing what it is you are then free from it. FACT: An organized Church is a control system by its hierarchical nature. 19) Item: The clerk puts you in a condition of doubt. 'Fact': Similar to saying: "If you live in England, you are tried for High Treason." FACT: I lost you there, Reverend, but it sounds ominous. 20) Item: The E-Meter is a relieable lie detector. 'Fact': Mr. Burroughs by his own action has shown the E-Meter to be a poor lie detector. FACT: Look here, Sorrell, are you saying that L. Ron Hubbard was wrong? According to his own statement already quoted from E-Meter Essentials (1961) he considered the E-Meter to be a relieable lie detec- 96 tor..."The E-Meter is right." Indeed he must have considered the EMeter a relieable lie detector since crucial decisions involving the lives and futures of his 'parishoners' were based on security checks carried out on the E-Meter. Are you now saying that Security Checks were discontinued because they were found to be ineffective? That for at least 7 years from 1961 to 1968 Security Checks were carried out on an instrument which is, by your own admission, a poor lie detector? That staff members lost their positions, that parishoners were expelled, put in conditions of Treason and Enemy, some with a Fair Game order on them, as a result of Security Checks carried out on a poor lie detector? An instrument you say in item 17 is not a lie detector at all? Quite an admission, Mr. Sorrell. 21) Item: Repetitive commands, 'Fact': Scientology practices are not hypnotic. FACT: I quote from Mr. Kaufman's book. I do not answer for the accuracy of his statements. 22) Item: So perhaps he really audits you all. 'Fact': All 5 million at once? FACT: Don't you know when you're having your leg pulled, Reverend? 23) Item: Magic 'Fact': If this is so then Mr. Burroughs should be directing his message to the press and television media. FACT: Have done on various occasions. 24) Item: Mr. Girodias 'Fact': Mr. Girodias has been no stranger to police raids for many years. 25) Item: Similar incidents 'Fact': Since the first piece of 'magic' is no more than the normal hazard of Mr. Girodias' particular profession the other un-named pieces of 'magic' remain in doubt. 97 Item 24 and 25 refer to my old friend and publisher Maurice Girodias. I will invite him to answer. 26) Item: Deeper hypnotic states 'Fact': Scientology is not hypnotic. 27) Item: Mr. Kaufman "...no grades or levels". 'Fact': False. Disproved by the hundreds of thousands of people who have gained exactly what was promised them - and more. Items 26 and 27 refer to Mr. Kaufman's book. These objections are for Mr. Kaufman to answer. 28) Item: Visfeedback control 'Fact': The parishoner cannot see the meter when he is being audited. Therefore it cannot be a feedback. It is spiritual counselling and does not involve the brain. It is not a control like hypnosis. It is a freedom, a spiritual awareness. FACT: The word is bio-feedback indicating a feedback between an electronic device and psychophysiological events. It is true that the parishoner cannot see the meter in the early grades of auditing...(Perhaps. auditing would be more effective if he could). However, from the solo auditing course onwards, he audits himself and does see and record the E-Meter reads. He asks himself questions and reads an electronic device that records his reaction to these questions. If that isn't bio-feedback the term will have to be redefined. Mr. Hubbard says the E-Meter reads on THOUGHT. Mr. Sorrell says it does not involve the brain nor presumably any changes in heartbeat or blood pressure. What then does the E-Meter actually register if it has nothing to do with the brain or the body? The E-Meter, Mr. Hubbard tells us, reads on resistance. On resistance to a half volt of electricity passed through the brain and body. Where then does this resistance originate if not in brain and body? One of the mysteries, no doubt. 98 Ali's Smile The set is a country house, young man with brief-case at the door. The door is opened by a gray-haired man dressed in a blue dressing gown. "Yes?" "I am your local Scientologist...what can I do for you?" "Drop Dead!" The door slams. The man, Clinch Smith, totters back to the living room and collapses on the sofa. The set is a crater-like valley in the suburbs of a middle-sized English city. There are authentic cottages with moss on the roofs. There is "Ye Olde Bramble Tyme Motel", high prices, thin walls. Over the valley towers a vast gray slag heap, a mine tip. The camera moves at a purposeful trot. A peasant steps placidly in a field. Huntsmen in red coats have stepped from a print in the "Olde Marl Hole Tavern". An eccentric Lesbian attacks them with her umbrella. She is cheered on by hippies. Now uncouth local youth erupt from "Ye Olde Marl Hole Tavern"; and soon fights are in progress between the hippies and the locals. Smith re-read the letter. "Your flippant attitude towards Scientology makes you a downstate suppressive person. I disconnect from you. Don't ever get on my comlines again. Harry." Clinch buried his face in his hands, sobbing. "Ingrates, every one of them ingrates, why I paid for his Scientology courses." He looked up through his histrionic tears and there was Ali's kris on the wall. It was thirty years ago on Malaya. The first time he saw Ali was in the market. He noticed a crowd, curiously divided, the men sullen and down-cast, the women laughing and radiant. He pushed through the 99 crowd and there in the center of the circle was a slender boy of eighteen dressed in a curtain, his face crudely made-up. In front of him a toothless old hag does a toothless obscene dance. He imitates her every movement. Looking into the boy's eyes Clinch saw that he was helpless in there, watching in agony what his body was doing. He was, in fact, a Latah, that is a condition where the victim must imitate every movement, once his attention has been attracted by a special signal. 'My God', Clinch thought. 'Suppose one has to let a fart in front of the Queen? His body doesn't belong to him.' "Stop this!", he said firmly in the thundering tones of an English Lesbian preventing some rude tribesman from maltreating a donkey. The old hag shot him a look of such malevolence he felt the air stir on the back of his neck. She spat out the Malay word for "queer" in Betel Nut. Clinch made Ali his houseboy and gave him an amulet to protect him from the market woman. That morning Clinch woke up with a malarial headache to find he was out of codeine. He sent Ali to the market and arranged to meet him at eleven in the British Chemist. The door of Ali's room was open and there on the table was the amulet. Clinch felt a sudden chill, "Probably malaria", he thought. He slipped the amulet into his pocket and set off for the chemist, his head pounding in the morning sun. He would ask for water and take two pills in the chemist, he decided, looking to the cool shop, the water, the codeine. Someone laid a hand on his arm. He turned around, annoyed, and looked into blue eyes that twinkled a warning. It was a bearded archeologist who had always been mysteriously friendly. He was about to plead an appointment and break away but the man looked at him steadily. "You're interested in linguistics, thought you might like to have a look at this..." There was no stopping the fellow and the clipping was interesting, he saw that at a glance. It was relative to a theory Clinch had written to the effect that every language had a particular cadence or rhythm that could be reduced to a neutral musical score. This score, once learned, would literally pull the language into the student's mind. This thesis was coldly received by his superiors; and Clinch's obtuse persistence in pushing it finally resulted in a penal assignment in La Paz. 100 An inheritance from an uncle saved him sitting out years of ignominy writing for his pension. As he read the clipping he heard the clock strike eleven in the market. He finished the clipping and handed it back. As he turned into the market he heard the cry, "Amok! Amok! Amok!". And there was Ali with his kris in front of the drugstore. The shutters fell like a guillotine. The old market women were scampering off with the agility of rats or evil spirits. Three of them were too slow. And now Ali was running straight towards him, face blazing like a comet. Clinch Smith stood up. He felt the hair stir on the back of his neck and a shiver spattered his body with goosepimples. "Ali, Ali, Ali." He walked over and took the kris from the wall. It seemed to leap into his hand. He opened the door and started for the Scientology Center, moving with a purposeful trot, the kris held in front of him. And then the shots. Three heavy slugs tore into Ali's body and he kept coming. Three more bullets cut him down and he fell at Clinch's feet. Sun-helmet, shorts, the lean bronze face. He shoved the Webley. 45 automatic revolver into his holster and buttoned it in. It is, far as I know, the only automatic revolver ever made. There are etchings in the cylinder so that each shot turns the cylinder and recocks the revolver. It was sold as the fastest handgun ever made. "Come along to the club, old man. You could do with a drink." The officer turned. The policeman had approached reluctantly; and the officer gave him some orders in crisp Malay. Clinch Smith: "I'd like the kris as a souvenir, you understand. He was my houseboy." "Oh, yes, of course, old chap. Quite understand. I'll have it sent along to your digs." The Scientologist, meanwhile, whose name was Reg, walked away in a down-stat condition. He could feel his gains ebbing away in the afternoon streets that were suddenly full of raw menace that seemed to bounce off walls and windows. The arc was flowing out of him and he felt a terrible weakness. He feared the sin of self-invalidation. "I must up-stat myself," he told himself, firmly. "I'll make a report to Ethics". He swayed and steadied himself on a tree. Silver spots 101 boiled in front of his eyes. He turned a corner, and there, just ahead, a knot of people. Accident, fight perhaps, here was a chance to prove himself. Perhaps he could save a little girl from dying of burns with a brilliant touch-assist. The words of Ron came back to him: "in any kind of emergency, just be there, saying firmly, 'You are standing in my space.'" And while the Wogs think that over he is past them and right up to the front where he sees some hippies fighting with local youths and landed gentry. He looked up and caught his breath. Five members of the Sea Org resplendent in blue uniforms shoved their way through the crowd. "Hey, you're not proper boogies." A gang of boys from Glasgow were closing in, slow hands caressing switchblades in their pockets. Lord Westfield had been born intelligent, at the same time very rich. This unusual occurence of retrograde planetary juxtapositions, all agree it was a radioactive day, when everything is ugly and menacing street boys scream insults. Mules foaled and the hooded deal did gibber in the streets in Clayton, Missouri. Four schoolboys caught jacking-off by MacIntosh the druggist who is a self-styled sodomy fighter and goes around looking for the bastards, screaming, "I will D R A A A A G you to the police!" Got five years for sodomy. In Mississippi they strung a nigger up under a railroad bridge, burning his genitals off with a blowtorch. The face of the man with the torch? "Well, we dressed him up in Esquire clothes, it became the new look, the bold look. And he was a pretty hot property. Now, we had an exclusive on this good thing; and I happened to remember the day was one thing like that after the other." "A woman bit the cock off her husband because he was queer; and her copper loving brother stomped him to death." Now, had Lord Westfield been born under any other circumstances, he would undoubtedly have been successful. From an early age he observed the deference paid him by the townspeople. He was not stupid enough to think this was his by some mysterious right. Lord Westfield disliked mysteries. A mystery is an unknown factor and therefore dangerous. He could see these people were cowed and broken; but he 102 wanted to know exactly how this had been done so he could make sure such a desirable state of affairs would continue. As a child and adolescent he amused himself by seeing how many insults humiliations he could inflict on the local villagers. "Always," he told himself, "inflict as much damage as you possibly can on anyone you encounter. If you leave him feeling worse than when you saw him, something of value has been accomplished." To this end he betook himself to secret studies and employed a firm of private investigators who were glad to do anything for his Lordship, who never forgot them on Christmas and no questions asked. "Go look into this and that. See what Doctor Miller has to say. You have journalistic credentials...Scientists are very absentminded, thank God. Get me the data on Scientology." The agent dumps a pile of books and pamphlets on Lord Westfield's desk. Lord Westfield leafs through a book. Wearily he sweeps the pile of books to the floor. "This isn't what I want....this illiterate drivel...I want the course material, I want all of it, on the market or in preparation. You understand me?" "You mean I have to go and take courses, Sir? Why not just lift the lot?" The firm of Jenkins and Coldbourne were experts in gaining access to premises, photographing and replacing documents. They had done a number of these jobs for Lord Westfield with exemplary efficiency. "No, I want you to go and take the courses. Then I want you to come back here and run 'em through it with me, day by day, you understand?" "They'll smell me out on the E-meter, if you'll pardon the expression, Sir; they have this lie-detector, Sir. You can't beat it, Sir. You see, I did a job for them once...my wife took a personal efficiency course at the London Center and that's how I got into it. Well, I padded my expense account a bit; and this grim old biddy drags me into a broomcloset, puts me on the cans, and says should I have told her anything I didn't." "That reads, what do you think this could mean. She bloody dragged it out of me, Sir, and said I would have to wear a gray rag, Sir, and go around and ask every decent Scientologist if I could rejoin the group. I quit, Sir." 103 "Don't worry about Sec-Checks, all you need to do is take one of these." Lord Westfield shoves a bottle of pills across the table. "Sit down, Jenkins, and stop pretending to be stupider than you are. Now this drug lowers the electrical resistance of the brain." Now Jenkins has dropped his obsequious Cockney voice. "Yes, Sir, of course. The E-meter works on resistance." "I believe that electronics is a hobby of yours, Jenkins?" "Yes, Sir, in fact I've been working on an E-meter that'll work on non-resistance." "Have you really? When you get it finished, bring it along, perhaps the Technical Department will be interested. Now, on this assignment you have to watch every word and every move. There isn't a man or woman in the org won't turn you in if you so much as nip into a bar for half a pint on course, so for Christ's sake, don't get caught out taking a pill." "I used to give sleight-of-hand shows in the Council Hall, Sir. I was on the junk in New York. I know ten different ways of getting a pill into my mouth under closed-circuit TV." Of course, Lord Westfield knew all this and a lot more about Jenkins. Intelligence during the war, electronics and demolitions expert, expert at gaining access to premises, photographing and returning documents, & expert in electronic spying devices. "And remember this, Jenkins, you're going to have to study. It's a tough course, they tell me." Jenkins went pale..."You don't mean I have to take the special briefing course, Sir?" "No, Jenkins, just what you need to get the clearing course, then you can lift the rest." Two weeks later when Jenkins showed up for the daily lesson, he looked worried... "Lord Westfield, it's them pills, Sir." "Yes, Jenkins?" "Well, if you'll pardon the expression, Sir, they loosen my rectum, Sir. I've had, er, several accidents, Sir. You see, there's been a scandal about the confidental material; and they've gone Sec-Check mad, Sir. It's a side-effect." "Well, Jenkins, you can lift the rest." Scientology was one of the many subjects that interested Lord Westfield. On the surface he was a highly-placed but obscure civil ser- 104 vant at the Home Office. There were select dinners for highly-placed officials...Lord Westfield, who was on his way to a Top Secret meeting with Olga Hardcastle, looked out the one-way window of his Bentley and saw that fight was in progress. He stopped the car, got out and sat on his cane seat to watch the fight. Two middle-aged women were the first to notice Clinch Smith. They looked at the kris in disapproval..."He's not allowed to carry that." She didn't have time to scream. He ripped her stomach open, striking from near the ground. The other looked at him, her face flapping in silent terror. He swung his arm and cut her throat. He turned to face the crowd. Electric menace blazing from his kris, which vibrated with a life of its own, pulling him down a funnel of screaming, running figures. And there, at the end of the funnel, is the Sea Org, Lord Westfield, and Olga. The Sea Org has something eccentric and puritanical in their dress, like MRA personnel. They placed themselves in ineffectual karate stance. When Lord Westfield saw Clinch Smith's face, he knew he was a dead man. He had studied karate, Chinese boxing, judo, aikido. He was giving the orders to his hand, but a numbing paralysis clutched him. Suddenly he broke through, his limbs stiff with panic, brought the cane seat up in a clumsy stab to the groin. Clinch seemed to undulate aside, as if the ground had moved under his feet, straightened his bent arm, rippling the kris along the side of Lord Westfield's throat. He straightened his arm and shoved the kris right into Olga's open mouth and out the back of her neck. He placed his left hand on her face and shoved, snapping the kris in an arc that nearly decapitated a Sea Org member. Whirling, dancing, shifting...he slashed and stabbed. Crack. Colonel Wentworth stood there with a sporting rifle. Born Marvin Weinstein he sported a dubious military title from World War II. His first shot killed Lord Westfield's chauffeur. He moved closer. Crack. Clinch Smith fell under a pile of dead Sea Org uniforms. Meanwhile, a rumor has flashed through the town that the Home Secretary has ordered a massacre of hippies and militants. Now they come out in 105 droves, all marching towards the scene of battle just ahead. This is it. They glimpse a slender, young Malay boy, a Negro, a Mexican, a Chinese, perhaps, crushed under a pile of cops. Pulling baseball bats and bicycle chains, they charge. Many of the opposition fainted at the sight; and the weaker ones had heart attacks. What remained summoned something so ugly that several hippies with Zen leanings faltered and said, "Let's talk this over." But the stronger hippies were strengthened and their eyes blazed while the embattled police and landed gentry flung themselves forward. "You filthy bastards are asking for it!" And now the two hosts are approaching each other. Then a sound like falling mountains... "The Tip! The Tip! The Tip!" A wall of gray mud, twenty feet tall, is sweeping into the valley. Next shot shows a lunar landscape of fluid slag. Against the icy blackness of space, the ghost face of Ali smiles. 106 DER KLEINE VERLAG MIT DEN GUTEN BUCHERN! Zum Beispiel: Jan Kerouac, Baby Driver, 302 S., 28,- "Die mitreiáende Autobiografie der Frau, die nicht aufgibt - ein Buch, das Mut vermittelt" (SZ). Uli Becker, Frollein Butterfly, 18,- Der bekannte Lyriker hat sich der krzesten Gedichtform zugewandt: 69 erotische Haiku in bibliophiler Ausstattung, feste Bindung. Paul Bowles, ALLAL, 195 S., 20,- Der neue Geheimtip aus den USA: Geschichten von magischer lrrationalit„t, voll von marokkanischem Geist. Hundsrose, Neue Irische Gedichte, 22,- Wo Terror, Gewalt und Tod an der Tagesordnung sind, haben die Dichter viel zu erz„hlen. Die erste deutschsprachige Sammlung neuer irischer Lyrik seit 1945. Jack Unterweger, Fegefeuer oder die Reise ins Zuchthaus, 244 S., 22,- Der autobiografische Roman eines "Lebensl„nglichen". Gnther Ohnemus, Z„hneputzen in Helsinki, 165 S., 15,- Neue Kurzgeschichten des bekannten Brautiganbersetzers. Ausfhrlichen Verlagsprospekt bitte anfordern bei: MAROVERLAG Riedingerstr. 24 - 8900 Augsburg [Photo] Look for this watermark...it is out word of honor to the public. Gasolin 23 "Die Rede ist von Gasolin 23, der schlitzohrigsten, originellsten und sinnlichsten unter den schlitzohrigen, originellen und sinnlichen literarischen Zeitschriften in der Bundesrepublik...Fr Leser, die bei der Lektre anderer Literaturzeitschriften einschlafen, ist Gasolin 23 ein wirksames Aufputschmittel ..." (Pardon) "Gasolin No. 4 gibt einem das Gefhl, in einem alten Bogart-Film zu sitzen oder sich in jenem Hollywood/L.A. verirrt zu haben, das Raymond Chandler in seinem Kriminalromanen beschrieb." (Sounds) "Viele dieser Stories haben etwas vom Drive eines guten Rock-Albums." (Ulcus Molle Info) [Handwritten:] No. 3 mit William S. Burroughs, Truman Capote, Andy Warhol, Neal Cassady, Jorg Fauser, Chas Plymell, Jrgen Ploog, Karl Koffmann, Wlater Hartman. 4DM No. 5: Die Neve Story mit Sam Shepard, Carl Weissber, Mary Beach, Ango Laina, William S. Burroughs, Charles Bukowski, Jack Micheline, Jorg Fauser, Jrgen Ploog, u.a. 5DM No. 6: GEDICHTE mit Kirk Robertson, Wolf Won drutschek, Claude Pelieu-Washburn, Charles Bukowski, Matthyas Jenny, Jom Burns, Nila North Sun, Robert Scotellaro, H.M. Soik u.v.a. 5DM GASOLIN 23 GIBTS BEI POCIAO'S BOOKSHOP, HERWARTH STR. 27, 5300 BONN [Rear Cover:] Dies ist ntzliches Wissen. Damit sehen Blinde wieder, die Lahmen gehen, die Kranken werden gesund, die Unvernnftigen und die Gesunden werden noch gesnder. L. Ron Hubbard uber Scientology Denk an Rons Worte: "Wenn du im voraus weiát, daá ein Feind unterwegs ist, um dir zu schaden, dann sei kein Narr, warte nicht, sonderm greife ihn an!" Bob Kaufmann